29.04.2026

TeleBielingue

Der Sender macht ohne Konzession weiter

Ein neues Betriebskonzept setzt auf ein fokussierteres Programm. Bis zu 24 der 40 Angestellten müssen das Unternehmen verlassen.
TeleBielingue: Der Sender macht ohne Konzession weiter
Der zweisprachige Sender will ein fokussiertes Programm mit neuen Formaten umsetzen. (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Der zweisprachige Regionalsender TeleBielingue baut massiv Stellen ab. Von 40 Festangestellten werden künftig noch bis zu 17 weiterbeschäftigt. Auslöser ist der Wegfall des subventionierten Sendeauftrags des Bundesamts für Kommunikation, teilt die Gassmann Gruppe am Mittwoch mit.

Die Geschäftsleitung der Gassmann Gruppe hat sich nach einem Konsultationsverfahren mit den Mitarbeitenden für ein neues Betriebskonzept entschieden. Bis zu 24 der verbleibenden Festangestellten werden entlassen. Auch beim freischaffenden Personal kommt es zu Einschnitten: Teile des Freelancer-Pools werden nicht weiter engagiert.

Trotz des einschneidenden Stellenabbaus soll der Sender weitergeführt werden. «Wir haben eine Lösung gefunden, die Perspektiven schafft. Der Entscheid ist uns nicht leichtgefallen. Umso wichtiger ist es, dass der Sender als regionale Stimme erhalten und Teil des Medienangebots von Gassmann bleibt», wird Gassmann-Inhaber Stefan Niedermaier zitiert.

TeleBielingue will künftig auf ein fokussierteres Programm mit neuen Formaten setzen und sich stärker an den Bedürfnissen des Publikums orientieren. Die Zweisprachigkeit der Region Biel soll dabei erhalten bleiben. Die Detailplanung des neuen Konzepts beginnt in den kommenden Wochen. Der zweisprachige Regionalsender der Gassmann-Gruppe hatte seine langjährige Konzession verloren zugunsten vom neuen Sender Canal B (persoenlich.com berichtete). Dieser soll im Juli auf Sendung gehen. (pd/spo)


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