Zur Halbierungsinitiative zeigt sich in der SVP-Basis mit 85 Prozent eine sehr deutliche Zustimmung, wie die am Mittwoch veröffentlichte Abstimmungsumfrage von 20 Minuten und Tamedia zeigt. Auch unter den Sympathisantinnen und Sympathisanten der FDP findet das Anliegen eine Mehrheit, wenn auch mit 55 Prozent eher knapp. Mehrheitlich abgelehnt wird die Halbierungsinitiative hingegen von den Anhängerschaften der Mitte, der GLP, der SP und der Grünen.
Zwischen Frauen und Männern sowie zwischen den Sprachregionen bestehen kaum Unterschiede in der Stimmabsicht. Besonders hohe Zustimmung erfährt die Halbierungsinitiative in ländlichen Gebieten, bei Stimmberechtigten mit obligatorischem Schulabschluss, bei Menschen mit tieferen Einkommen sowie in den jüngeren Altersgruppen.
Bei den Befürwortenden stossen insbesondere zwei Argumente auf Zustimmung: Zum einen zwinge die Initiative die SRG, sich wieder auf ihren Kernauftrag zu konzentrieren, das heisst: Information und Bildung in allen Landessprachen. Zum anderen bezahle die Schweizer Bevölkerung heute eine der höchsten Medienabgaben weltweit, was wegen steigender Lebenshaltungskosten nicht mehr tragbar sei.
In der letzten Umfrage von Tamedia und 20 Minuten hatten noch 53 Prozent der Befragten Ja oder eher Ja zur Initiative gesagt. Für ein Nein oder eher Nein sprachen sich 44 Prozent der Befragten aus. Der Rest hatte sich noch nicht entschieden (persoenlich.com berichtete). (sda/spo)
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