Im September 2006 vermeldete persoenlich.com: «Nach Jahren wieder Frau als Moderatorin» beim «Kassensturz» von SRF. Kathrin Winzenried werde die Vertretung von Ueli Schmezer übernehmen und jährlich in ca. 8 von insgesamt 45 Sendungen zu sehen sein. Im Oktober vor 17 Jahren hatte die Fernsehjournalisten ihre Premiere vor der «Kassensturz»-Kamera. Vor dem Wechsel zum Konsumentenmagazin hatte die damals 33-Jährige bereits sechs Jahre für «Schweiz aktuell» gearbeitet.
Noch 2022 Pensum aufgestockt
Im vergangenen Frühjahr kündigte Winzenried dann an, per Ende 2023 ihre Tätigkeit für «Kassensturz» zu beenden. Noch im vergangenen Jahr hatte sie nach dem Abgang von Ueli Schmezer Ende 2021 ihr Pensum aufgestockt und moderierte abwechselnd mit Bettina Ramseier.
Am Dienstagabend war es so weit: Kathrin Winzenried moderierte ein letztes Mal. Damit verliert die beliebte Sendung innert zweier Jahre das zweite Aushängeschild.
Auf die Frage, ob die Sendung auch sie geprägt habe, sagte Winzenried im Gespräch mit einem SRF-Kollegen: «Auf jeden Fall! Die Themenvielfalt und die Sensibilisierung für Aspekte, die dir vielleicht nicht so bewusst waren, Ungerechtigkeiten beispielsweise – und das, obwohl ich immer ein starkes Unrechtsempfinden hatte. Ich glaube, meine Haltung hat sich über die Jahre gefestigt: menschlich, hart – aber fair. Das ist heute ein wichtiger Teil von mir.»
Winzenried wird weiterhin für SRF arbeiten und Dokumentarfilme für die Formate «SRF DOK» und «Reporter» realisieren. (nil)

