Der schon länger angekündigte Relaunch von Nebelspalter.ch ist nun erfolgt. Die neue Website erscheint nun weniger kleinteilig als die Vorgängerversion. Im Zentrum steht eine Hauptspalte mit grosszügig bebilderten Anreissern der redaktionellen Beiträge. Das Gefäss ist nach unten offen, sodass man rückwärts durch die Publikationshistorie scrollen kann.
Keine klassische Paywall mehr
Neben den Anpassungen auf der Oberfläche steckt eine wesentliche Neuerung eine Ebene dahinter. Wer einen Artikel anklickt, stösst nicht mehr auf eine klassische Paywall mit Bezahlaufforderung, sondern kann sich einen Werbespot ansehen. Wer kein Abonnement und sowieso freien Zugang hat, kann mit seiner Aufmerksamkeit für den Werbekunden für den Zugang zu den Artikeln zahlen. Das Modell hat Nebelspalter-Geschäftsführer Christian Keller bereits bei seinem lokalen Nachrichtenportal Prime News in Basel implementiert. Beim Nebelspalter zahlt der Werbekunde für 100 gestartete Spots 120 Franken, 100'000 Videostarts kosten rabattiert 10'200 Franken.
Im Zuge des Relaunchs hat der Nebelspalter auch neue Formate eingeführt. So erscheint der morgendliche Newsletter neu unter dem Titel «Kompakt – Was Sie heute wissen müssen». Damit will die Redaktion «kurz und knapp über drei Themen informieren». Die einzelnen Beiträge sind direkt im Newsletter lesbar. (nil)

