Gegründet wurde das Mannschaft-Magazin 2010, zunächst als Monatsheft für schwule Männer. Über die Jahre begleitete die Redaktion zentrale Abstimmungen wie die Ehe für alle und den Diskriminierungsschutz, expandierte 2015 nach Deutschland und 2020 nach Österreich und öffnete sich während der Pandemie als Quartalszeitschrift für die gesamte LGBTIQ-Community.
Zuletzt lag die Auflage bei rund 20'000 Exemplaren, online wurden jährlich über eine Million Menschen erreicht. Man habe sich bewusst und selbstbestimmt für ein Ende entschieden, wie das Magazin auf seiner Website schreibt.
Wirtschaftlich sei man stabil aufgestellt gewesen, ein weiterer grundlegender Umbau hätte aber erneute Investitionen erfordert, sagt Mitgründer Greg Zwygart in einem Interview mit den Berner Tamedia-Titeln. «Und irgendwann stellt sich die Frage, ob man die Kraft für die nächste Transformation noch aufbringen will», so Zwygart weiter. Auf einen Stellenabbau habe man bewusst verzichtet: «Wir wollten nicht um jeden Preis weitermachen. Lieber hören wir auf, solange wir auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken können.»
Die 125. und letzte Printausgabe erscheint am 18. Juni 2026, die Website bleibt bis Ende Jahr online. (nil)

