20.10.2026

Tamedia

«Wir machen alles, was von uns verlangt wird»

Vom Berner Oberland bis in die Romandie, von der Gewerkschaft bis ins Stadtpräsidium: Wir dokumentieren die Stimmen zum Protest gegen den Abbau bei Tamedia.
Tamedia: «Wir machen alles, was von uns verlangt wird»
Zürichs Stadtpräsident Raphael Golta (SP) spricht an der Protest-Kundgebung gegen die Tamedia-Entlassungen. (Bild: Syndicom/Jonathan Labusch)

«Wir machen alles, was von uns verlangt wird. Aber wir haben genug davon, immer den Kopf hinzuhalten.»
Alexandra Aregger, Recherchedesk Tamedia

«Die Redaktion von TT/BO wurde innert vier Jahren halbiert. Dennoch wird von uns verlangt: ‹Être présents dans les villages.› Das wird schwierig.»
Hans Peter Roth, Redaktion Thuner Tagblatt/Berner Oberländer

«Seit Jahren ersticken diese wiederholten Entlassungswellen das redaktionelle Leben Stück für Stück und gefährden auf Dauer die Existenz unseres Berufs und der Medientitel. Diese Unternehmenspolitik ist verantwortungslos.»
Belegschaft der Westschweizer Tamedia-Redaktionen

«‹Sparen ist kein Geschäftsmodell.› Hier nehmen wir unsere CEO Jessica Peppel-Schulz gerne beim Wort.»
Redaktion der Basler Zeitung

«Die Mitarbeitenden haben heute ein starkes Zeichen gesetzt. Sie wehren sich für ihre Arbeitsplätze und für einen Journalismus, der von qualifizierten Medienschaffenden gemacht wird.»
Stephanie Vonarburg, Vizepräsidentin Syndicom und Leiterin Sektor Medien

«Dass sich die Geschäftsleitung von Tamedia dem konstruktiven Dialog verweigert, ist nicht nur respektlos gegenüber den Mitarbeitenden, es ist angesichts der wichtigen Rolle des Journalismus in der heutigen Weltlage auch schlicht unverständlich.»
Pascal Schreiber, Vorstandsmitglied Zürcher Presseverein

«Vieles hat sich verändert: Meine Kinder werden morgens nicht mehr als Erstes den Tagi aufschlagen. Aber auch meine Kinder brauchen Medien und Information. Das ist ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft.»
Raphael Golta, Stadtpräsident von Zürich

«Alle Medienhäuser stehen unter Druck und sind in diesem sich stark verändernden Medienmarkt gefordert. Die zentrale Herausforderung lautet: Wie führen wir ein Medienhaus in die Zukunft? Und wir versuchen, unseren Weg zu gehen.»
Edi Estermann, Kommunikationschef Tamedia


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