Die Programmkommission RGB würde es mehrheitlich begrüssen, wenn die Mittagssendung des Regionaljournals von SR DRS stärker auf News ausgerichtet würde und dafür bei der Abendausgabe vermehrt Hintergrundinformationen im Zentrum stünden.
Weil sich die Hörgewohnheiten geändert haben und die Abendsendungen des Regionaljournals stark aufgeholt haben und heute beinahe gleich genutzt werden wie die Mittagsausgaben, könnte sich die Programmkommission SRG idée suisse Bern Freiburg Wallis durchaus vorstellen, dass in Zukunft beim Regi eine neue Schwerpunktbildung gemacht wird: News, kurze Beiträge und viel Dynamik am Mittag, Vertiefung, Analysen und Kommentare am Abend.
Nach einer sich über Wochen erstreckenden Beobachtung der Mittagssendungen des Regionaljournals stellt die Kommission fest, dass in der Sendung um 12 Uhr bereits erste Schritte in Richtung "newsig gemacht wurden. Wie Peter Brandenberger, Leiter des Regionaljournals Bern Freiburg Wallis, an der Sitzung der Programmkommission vom 12. Mai ausführte, sind diese "Retouchen die Folge einer intensiven Auseinandersetzung der Regi-Redaktion darüber, ob die Sendungen am Mittag und am Abend angesichts der geänderten Hörsituation neu "justiert werden sollen.
Entschlüsse seien noch keine gefasst, doch seien die Überlegungen schon recht weit gediehen. Sehr wahrscheinlich könnten der Programmkommission RGB noch vor den Sommerferien erste Pilotsendungen für "einen neuen Abend vorgelegt werden können. Bevor sie zu einem "Echo der Region abschliessend Stellung nimmt, will die Kommission vorerst diese Pilotsendungen abwarten.
Mit Interesse nahm die Programmkommission die Informationen über die geplanten neuen Morgen-Informationssendungen von SR DRS entgegen, welche im 4. Quartal eingeführt werden sollen. Zwar bedauert die Kommission, dass SR DRS an dem vor einem Jahr eingeführten "unechten Halbstundentakt festhält.
Sie wird sich aber jetzt darauf konzentrieren, dass den Regionaljournalen bei der Ausarbeitung des "Allerneusten DRS-Morgens grosse Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die neuen Lösungen dürfen unter keinen Umständen zu einer Verschlechterung der Regi-Situation führen.

