Die Pendlerzeitung 20 Minuten produziert seit Anfang November nur noch eine deutschsprachige Printausgabe. Die fünf Regionalausgaben für Basel, Bern, Luzern, St. Gallen und Zürich sind damit Geschichte. Das bestätigt Kommunikationsleiterin Eliane Loum-Gräser auf Anfrage von persoenlich.com.
«Im Zuge der Printeinstellung per Ende Dezember wird seit Anfang November als Zwischenschritt auch auf Deutsch nur noch eine Ausgabe produziert», erklärt Loum-Gräser. Diese umfasse nun Regionalinformationen aus allen Regionen. In der Romandie und im Tessin erscheinen weiterhin eigene Ausgaben.
20 Minuten kündigte im Juni an, die gedruckte Fassung auf Ende 2025 einzustellen. Die Massnahme sei notwendig wegen gesunkener Erträge im Printgeschäft und der veränderten Mediennutzung. Im Zuge dieser Neuausrichtung löst 20 Minuten die Regionalbüros in Basel, Genf, Luzern und St. Gallen per Ende 2025 auf – regionale News sollen künftig durch ein Korrespondentennetz abgedeckt werden.
Die regionalen Ausgaben wurden bisher jeweils von den Lokalredaktionen betreut, die zwei Seiten für ihre jeweilige Regionalausgabe gestalteten, während der Mantelteil zentral in Zürich produziert wurde.
Während die gedruckten Ausgaben vereinheitlicht werden, bleibt die regionale Berichterstattung auf den digitalen Kanälen bestehen. «Auf den digitalen Kanälen wird weiterhin umfassend aus den einzelnen Regionen – Basel, Bern, Ostschweiz, Zürich und Zentralschweiz – berichtet», versichert Loum-Gräser.
Bereits 2020 hatte 20 Minuten die Regionalausgaben vorübergehend eingestellt – damals als Reaktion auf wegbrechende Werbeeinnahmen während der Coronakrise (persoenlich.com berichtete). Diesmal ist die Massnahme jedoch definitiv.
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28.11.2025 17:00 Uhr
28.11.2025 10:09 Uhr

