Seit Anfang März verkehren auf dem Netz der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) nur noch Niederflur-Fahrzeuge der Typen Flexity, Cobra und Tram 2000-Sänfte – ein Meilenstein für die Hindernisfreiheit im Zürcher öffentlichen Verkehr, wie es in einer Mitteilung heisst.
Damit entfällt auch das Rollstuhlsymbol auf den digitalen Informationstafeln an den Haltestellen: Weil nun an ausgebauten Haltestellen jedes Tram hindernisfrei zugänglich ist, wird das Piktogramm nicht mehr gebraucht.
80 Prozent der 183 Zürcher Tramhaltestellen sind vollständig ausgebaut und für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer autonom nutzbar, wie es auf Anfrage heisst. An 14 Prozent der Haltestellen setzt das Fahrpersonal eine mobile Rampe ein. Bei den verbleibenden 6 Prozent fehlt dafür der Platz – dort kommt der sogenannte BehiG-Shuttle zum Einsatz. (pd/cbe)

