12.05.2026

Swiss Startup Association

Elena Muff übernimmt Polit-Dossier

Ab dem 1. Juni verantwortet die 30-jährige Public-Affairs-Expertin das politische Dossier des Start-up-Verbands.
Swiss Startup Association: Elena Muff übernimmt Polit-Dossier
Wechselt von Farner zur Swiss Startup Association: Elena Muff. (Bild: zVg)

Elena Muff wechselt von der Kommunikationsagentur Farner Consulting, wo sie politische Mandate betreute und Unternehmen in regulatorischen Fragen beriet, darunter Uber, zur Swiss Startup Association (SSA), die 1900 Start-ups und Scale-ups gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vertritt. Zuvor war sie für Red Bull in Salzburg und Paris tätig.

Erste Berührungspunkte mit der Start-up-Szene hatte Muff während ihres Studiums an der Universität St. Gallen, wo sie 2016/2017 den Start Summit mitorganisierte. «Unternehmertum ist für mich keine Branche. Es ist eine Haltung, dass man Dinge verändern kann, wenn man bereit ist, dafür einzustehen», wird sie in einer Mitteilung zitiert.

In ihrer neuen Funktion soll Muff gemeinsam mit SSA-Präsident Raphael Tobler die im Februar 2026 veröffentlichte «Startup-Agenda Schweiz» in den politischen Prozess einbringen. Das Positionspapier, das die SSA gemeinsam mit 18 Partnerorganisationen erarbeitet hat, umfasst 20 Reformvorschläge zuhanden von Bund und Kantonen. Thematische Schwerpunkte sind der Zugang zu Kapital, die Gewinnung von Talenten sowie der Abbau regulatorischer Hürden. Handlungsbedarf sieht Muff: «Viele gute Ideen entstehen in der Schweiz – aber sie wachsen anderswo. Das hat mit den Rahmenbedingungen zu tun.» (pd/cbe)


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