25.09.2025

Mediensprecherin des Jahres

Franziska Ingold verteidigt ihren Titel

Die Kommunikationschefin von Bundesrat Albert Rösti steht erneut an der Spitze des Branchenrankings. Die Medienschaffenden würdigten ihre Fähigkeit, «Dialog statt Monolog» zu führen. Zudem wird eine prägende Figur der Branche für ihr Lebenswerk geehrt.
Mediensprecherin des Jahres: Franziska Ingold verteidigt ihren Titel
Zum zweiten Mal in Folge zur «Mediensprecherin des Jahres» gewählt: Franziska Ingold, Kommunikationschefin im Uvek. (Bild: Keystone/Alessandro della Valle)

Franziska Ingold ist im jährlichen Ranking des Fachmagazins Schweizer Journalist:in zur «Mediensprecherin des Jahres 2025» gewählt worden. Sie setzte sich dabei sowohl bei den Gesamtpunkten als auch in der Durchschnittsbewertung durch, heisst es in einer Mitteilung.

Zu ihrem erneuten Erfolg sagte Ingold, das zweite Jahr an der Spitze der Uvek-Kommunikation sei «spannend, herausfordernd – und immer wieder lustig» gewesen. Sie hob die Rolle ihres Teams hervor: «Wir kommunizieren direkter und spontaner, und wir haben gelernt, uns noch besser zu bündeln. Ehrlichkeit und füreinander einstehen sind dabei zentral.»

Dies deckt sich mit ihren Aussagen aus einem persoenlich.com-Interview von 2024, in dem sie bereits erklärte, einen «unkomplizierten Zugang» und den «direkten Draht» sichern zu wollen. Schon damals betonte sie, «keine Aufpasserin» zu sein, sondern den Bundesrat zu unterstützen, damit er nahbar bleibe.

Absteiger und Lebenswerk des Jahres

Während Ingold ihren Spitzenplatz festigte, büssten andere an Ansehen ein. Pascal Hollenstein, Kommunikationschef im Finanzdepartement, fiel von Platz 6 auf 116 zurück. Oliver Washington, Sprecher von Bundesrat Beat Jans, stürzte nach einer Kontroverse um eine Maturaarbeit von Platz 11 auf den vorletzten Rang 192 ab.

Die Auszeichnung für das Lebenswerk geht 2025 an die langjährige Kommunikationschefin des Flughafens Zürich, Sonja Zöchling Stucki. Sie selbst wurde zwischen 2011 und 2019 fünfmal zur «Mediensprecherin des Jahres» gewählt. In einem persoenlich.com-Interview von 2019 erklärte sie ihr Erfolgsgeheimnis damit, allen Journalisten auf Augenhöhe zu begegnen. Angst sei ein «schlechter Ratgeber für eine gute Zusammenarbeit».

Mit 306 Teilnehmenden verzeichnete die Wahl eine Rekordbeteiligung, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr (139). Insgesamt standen 193 Mediensprecherinnen und -sprecher zur Auswahl. Das vollständige Ranking ist in der aktuellen Ausgabe der Schweizer Journalist:in publiziert. (pd/cbe)


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