Der Film erzählt die Geschichte von Arci, einem Chamäleon, das die Stiftung Joël Kinderspitex Schweiz zu ihrem 35-Jahr-Jubiläum 2025 lanciert hat. Produziert hat ihn die Mediamatik-Abteilung von Santis Training in Lenzburg, und zwar eine Lernende zusammen mit ihrem Ausbildner Jan Willem Kooijmans. Gesprochen wird die Geschichte «Arci und der Regenbogen der Wünsche» von Christa Rigozzi. Figur und Geschichte hat die Stiftung selbst entwickelt, wie Simon Fuchser, Leiter Marketing, Kommunikation und Fundraising, auf Anfrage von persoenlich.com erklärt. Der Animationsfilm kam als letztes Element hinzu.
Konzipiert und präsentiert wurde das Projekt zunächst in Canva. Nach der Freigabe generierte das Team über die Plattform Higgsfield mit dem Bildmodell Nano Banana Pro aus 489 Prompts insgesamt 575 Bilder. Ausgewählte Bilder dienten anschliessend als Grundlage für die Animation. Mit Kling AI entstanden aus 184 weiteren Prompts 218 Videoclips von je rund fünf Sekunden. Davon fanden 76 Eingang in den fertigen Film, rund 65 Prozent wurden aussortiert. Geschnitten wurde in Adobe Premiere Pro.
Verbraucht wurden laut Stiftung über 5000 Credits, davon rund 2300 für die Bilder und rund 2730 für die Videos. Die reine Generierungszeit beziffert sie auf rund acht Stunden. Davon entfiel eine Stunde auf die Bilder und sieben auf die Clips. Storyboard, Prompting, Auswahl, Fehlversuche und Schnitt sind darin nicht eingerechnet. Zu den Kosten macht die Stiftung keine Angaben.
Prominente Paten
Am Dienstag wurde Arci in Aarau an einem Anlass mit Betroffenen, Mitarbeitenden und Unterstützern offiziell getauft. Taufpatin ist Christa Rigozzi. Taufpate Sinisha Lüscher, der zurzeit die Sportler-Rekrutenschule in Magglingen absolviert, meldete sich per Videobotschaft. Durch den Anlass führte Sandro Späth, musikalisch begleitet wurde er von der Band Baba Shrimps.
Eingesetzt wird Arci einerseits in Fundraising und Spenderkommunikation. Andererseits dient die Figur als Arbeitsmittel in der Betreuung der Kinder, um aufzuzeigen, dass sich Krankheiten verändern und Kinder sich anpassen können. Die Stiftung will mit dem Maskottchen ihr Corporate Design emotional ergänzen, Botschafterinnen und Botschafter einbinden und ihre Bekanntheit steigern. Ein Zeitrahmen ist laut Fuchser noch offen. Als weitere Ideen nennt er einen Song mit Baba Shrimps, Übersetzungen in weitere Landessprachen, eine Fortsetzung von Geschichte und Film sowie Merchandising-Artikel zur Spendengenerierung.
Die Stiftung Joël Kinderspitex Schweiz beschäftigt rund 300 Mitarbeitende und betreut Familien mit pflegebedürftigen Kindern in der Deutschschweiz, in Teilen der Romandie und im Fürstentum Liechtenstein. Weil viele Leistungen weder von Versicherern noch von der öffentlichen Hand finanziert werden, ist sie auf Spenden angewiesen. (pd/cbe)
Credits
Verantwortlich bei Stiftung Joël Kinderspitex Schweiz: Simon Fuchser (Leiter Marketing, Kommunikation und Fundraising); verantwortlich bei Santis Training: Jan Willem Kooijmans (Ausbildner Mediamatik) mit einer Lernenden.

