01.09.2026

Feldschlösschen

Redesign zum 150-Jahr-Jubiläum

Das Erscheinungsbild wurde gemeinsam mit der englischen Agentur Robot Food entwickelt. Es ist die erste umfassende Überarbeitung des Markenauftritts seit 2008.
Feldschlösschen: Redesign zum 150-Jahr-Jubiläum

Feldschlösschen überarbeitet im Jahr seines 150-jährigen Bestehens sein Erscheinungsbild. Zunächst erhalten die Feldschlösschen Original Dosen, Flaschen und Multipacks das frische Design. Danach werden die weiteren Biersorten umgestellt, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Im Hintergrund sind neu feine Zeichnungen von Elementen zu sehen, die das kulturelle Erbe von Feldschlösschen prägen – darunter das Schloss, die Brauereipferde, Gründer Theophil Roniger, Braukessel sowie Bierrohstoffe. Das neue Erscheinungsbild sei in einem längeren Entwicklungsprozess unter Einbezug von Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Konsumenten entstanden, heisst es weiter.

Rotes Schloss als zentrales Markenelement

Im Zentrum des neuen Auftritts steht das rote Schloss, das seit Generationen als Symbol der Marke gilt. Es taucht erstmals um 1900 auf, als es zur Eröffnung eines Restaurants in Rheinfelden in Stein gemeisselt wird. 1923 erscheint das rote Backsteinschlösschen erstmals auf einem Abreisskalender der Brauerei und wird als Markenlogo im Handelsregister eingetragen. 1960 entwickelt die Zürcher Werbeagentur Gisler & Gisler die charakteristische Backsteinschrift für die Brauerei. Das aktuelle Redesign ist die erste umfassende Überarbeitung des Markenauftritts seit 2008; das Schloss wurde dabei weiterentwickelt und stärker in den Mittelpunkt gerückt.

Das Redesign wurde gemeinsam mit der Agentur Robot Food mit Sitz in Leeds (GB) realisiert. «Für die gestalterische Umsetzung haben wir mehrere Agenturen geprüft und jene ausgewählt, die uns sowohl mit ihrem strategischen als auch kreativen Ansatz am meisten überzeugte», schreibt die Kommunikationsstelle zur Frage, warum auf eine englische Agentur gesetzt wurde.(pd/spo)


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KOMMENTARE

Peter Eberhard
02.09.2026 10:50 Uhr
Ich verstehe einfach nicht, wie man das bisherige markante Schriftlogo durch eine völlig austauschbare Allerweltsschrift ersetzten kann. Ging kostenmässig wohl in die Sechsstelligen. Und hat man wirklich keine Schweizer Agentur gefunden, die diesen Job genauso gut bzw. besser hätte machen können?