Die ehemalige Co-Chefin der Operation Libero war bereits gegen die «No Billag»-Initiative aktiv. Nun tritt Laura Zimmermann wieder an, wie die Redaktion von CH Media berichtet. Für die Mobilisierung gegen die Halbierungsinitiative gründete sie den Verein «Souveräne Medien Schweiz». Der Verein trägt das Abstimmungskomitee «Nein zur Halbierungsinitiative».
Die Volksinitiative, die aus dem Umfeld der SVP lanciert wurde, verlangt eine Senkung der Medienabgabe von 335 auf 200 Franken und die Befreiung aller Unternehmen von der Gebühr. Der Bundesrat plant die Abstimmung für März oder Juni 2026.
Ihr neuerliches Engagement für den medialen Service public und die SRG begründet Laura Zimmermann so: «Die Einflussnahme demokratiefeindlicher Kreise aus dem In- und Ausland wächst. Da ist es nicht angezeigt, die Mittel der SRG so stark zu kürzen.» Auch Kommunikationsberater David Schärer unterstützt die Gegenkampagne. Er hatte bis Ende Juli ein Mandat der SRG und beriet Generaldirektorin Susanne Wille.
Anders als 2018 rechnet Zimmermann nicht mit einem ähnlich deutlichen Ergebnis. «No Billag» lehnten die Stimmberechtigten mit über 70 Prozent Nein-Anteil ab. Der Abstimmungskampf werde diesmal «viel anspruchsvoller» als damals, zitiert die Redaktion von CH Media sie. (nil)

