Jeder zweite Internet-User nutzt manchmal einen KI-Chat statt der klassischen Internetsuche. Laut einer neuen Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom unter 1156 Personen verwendet zwar jeder Vierte weiterhin überwiegend die klassischen Schmaschinen. 13 Prozent setzen aber gleich häufig auf Online-Suche und KI-Chat.
Gegencheck ist notwendig
«Viele Menschen nutzen lieber die kompakte Antwort aus dem KI-Chat, statt sich selbst durch Suchergebnisse zu klicken und auf den Webseiten nach Hinweisen zu ihrer Frage zu suchen», sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Der Experte rät aber unbedingt zum Gegencheck. Ergebnissen sollte man nicht blind vertrauen.
42 Prozent derjenigen, die KI für die Suche nutzen, geben an, dass sie schon einmal falsche oder erfundene Infos von einer KI erhalten haben. Aber nur 57 Prozent prüfen die KI-Antworten, bevor sie diese verwenden. Insgesamt halten rund drei Viertel die Ergebnisse der KI-Chats für hilfreich, rund zwei Drittel sind mit der KI zur Infosuche zufrieden.
Viele Suchmaschinen binden KI inzwischen ein. So auch Google mit seinen AI Overviews in Form von KI-Zusammenfassungen. Diese verändern, wie Nutzer Treffer wahrnehmen und anklicken. Das zeigt eine Studie von usability.de für die Eye-Tracking und Klickanalysen durchgeführt wurden, wie Pressetext berichtete. (pd/spo)

