Seit Donnerstag können Nutzerinnen und Nutzer in der Google Suche bevorzugte Nachrichtenquellen festlegen. Die Funktion «Bevorzugte Quellen» ist über ein Stern-Symbol in der «Schlagzeilen»-Leiste zugänglich. Wer dort eine Quelle markiert, sieht deren Inhalte bei relevanten Suchanfragen häufiger – im Bereich «Schlagzeilen» oder «Aus Ihren Quellen».
Laut Google klicken Nutzerinnen und Nutzer, die eine Quelle als bevorzugt markiert haben, diese doppelt so häufig an wie andere. Weltweit wurden bisher über 200'000 Quellen ausgewählt. Über das Publisher Center können Verlage ihre Leserschaft aktiv zur Auswahl ihrer Publikation einladen.
Parallel dazu weitet Google sein KI-gestütztes Werbeprodukt «AI Max for Search» auf Shopping-Kampagnen und reisespezifische Formate aus. Das System greift auf Merchant-Center-Feeds zu und wandelt Produktdaten in dynamische Anzeigen um, die auch konversationelle Suchanfragen beantworten.
Neu ist zudem «AI Brief», eine auf Gemini basierende Steuerungsfunktion, mit der Werbetreibende in eigenen Worten definieren können, was Anzeigen kommunizieren sollen, welche Suchanfragen erfasst werden und welche Zielgruppen angesprochen werden. «AI Brief» soll zunächst auf Englisch für Search-Kampagnen verfügbar sein.
Ebenfalls neu sind Text Disclaimers, die sicherstellen, dass Pflichtangaben in Anzeigen erscheinen – auch bei aktiver Final-URL-Expansion. (pd/cbe)

