Herr Flückiger, die diesjährige Dex-Konferenz steht am Mittwoch vor der Türe. Worauf legen Sie dieses Jahr Ihren Schwerpunkt?
Der diesjährige Fokus liegt darauf, nicht nur technologische Trends zu diskutieren, sondern praxisnahe Wege und echte Use Cases für nachhaltigen Mehrwert im Digital Marketing aufzuzeigen. Neben KI werden auch Themen wie Retail Media, Measurement, Brand Safety und effiziente Zielgruppenansprache in Masterclasses und Workshops vertieft.
KI ist das Thema, das mittlerweile jede Diskussion und jedes Panel dominiert. Sehen Sie das gleich oder gibt es noch andere Herausforderungen?
Künstliche Intelligenz prägt die Panels und Diskussionen tatsächlich entscheidend – etwa mit Sessions wie «Me, Myself and AI» und einem speziellen KI-Panel aus Schweizer Perspektive. Allerdings stehen auch Herausforderungen der Messbarkeit, Transparenz im digitalen Werbemarkt, neue ID-Lösungen sowie Contextual Programmatic und Retail Media im Zentrum. Die Komplexität aktueller Digitalthemen reicht also weit über reine KI-Fragen hinaus.
«Die Tickets sind seit zwei Wochen ausverkauft»
In den vergangenen Jahren war die Tagung jeweils ausverkauft. Wie gross ist in diesem Jahr das Interesse?
Die Dex-Konferenz gilt inzwischen als Institution – die letzten beiden Jahre waren jeweils restlos ausverkauft mit zuletzt 850 Teilnehmenden und Besucherrekord. Auch für dieses Jahr ist das Interesse enorm hoch und die Tickets sind seit zwei Wochen ausverkauft. Das Interesse ist aber nicht nur auf Seiten der Teilnehmenden hoch. Wir waren in diesem Jahr erstmals auch bei den Sponsoren ausverkauft und mussten leider einigen zusätzlich interessierten Firmen schlicht absagen.
Nach welchen Kriterien haben Sie die Referentinnen und Referenten ausgesucht?
Das Auswahlkriterium ist ein Mix aus inhaltlicher Relevanz, Praxisorientierung und Innovationskraft. Sowohl etablierte Branchenexpertinnen als auch Vertreter führender Marken und Tech-Anbieter gestalten das Programm – von Retail Media über Data Solutions und Werbewirkungsmessung bis hin zur Verantwortung in der KI-Entwicklung.
Nun ist die Konkurrenz durch andere Technologietagungen gross. Was ist die DNA der Dex?
Ich sehe die Dex nicht als Technologietagung, sondern als Digital-Marketing-Konferenz mit einer starken Technologiekomponente. Aber die Dex unterscheidet sich auch durch die Verbindung von Branchenrelevanz, Innovationspartnerschaften, offene Diskussionsformate und viel Raum fürs Networking bei hochwertiger Kuratierung der Inhalte. Sie verbindet Schweizer Digital-Marketing-Kompetenz mit internationalem Input. Das sorgt für einen gehaltvollen Austausch in einem sehr persönlichen, inspirierenden Rahmen.
«Die Konferenz bietet ein wertvolles Umfeld für neue Kontakte»
Worauf freuen Sie sich dieses Jahr am meisten?
Am meisten freue ich mich auf den unmittelbaren Austausch und die intensiven Networking-Momente: Die Konferenz bietet ein wertvolles Umfeld für neue Kontakte, gemeinsame Entwicklung von Ideen und direkte Anwendbarkeit der diskutierten Themen im Alltag der Branche.
Gibt es für Kurzentschlossene noch freie Plätze?
Leider nein, die Konferenz ist wie erwähnt bereits seit rund zwei Wochen ausverkauft. Wir führen aber wie in den vorherigen Jahren eine Warteliste und man kann sich gerne via Mail an contact@dex-conference.ch dort einschreiben. Ansonsten wird die Dex auch 2026 stattfinden, dann am 18. November.

