«Die Stiftung für direkte Demokratie engagiert sich dort, wo die Voraussetzungen für eine funktionierende direkte Demokratie betroffen sind», schreibt Stiftungsrat Daniel Graf in einem Blogbeitrag auf der Webseite der neuen Kampagne. Und das sieht die Stiftung für Demokratie bei der Halbierungsinitiative, worüber am 8. März abgestimmt wird, als gegeben. «Eine substanzielle Schwächung des medialen Service public betrifft nicht nur ein Medienunternehmen, sondern die Informationsgrundlage der direkten Demokratie insgesamt – besonders in Sprachregionen und ländlichen Gebieten mit begrenzten Alternativen», so Graf weiter.
Die Kampagne setzt auf Dialog statt auf Plakate. Die Community soll bis zur Abstimmung 100'000 persönliche Gespräche führen, sei es im Büro, an der Bushaltestelle oder am Küchentisch, heisst es weiter. Auf der Webseite, die am Montag aufgeschaltet wurde, stellt die Organisation einen Argumente-Werkzeugkasten und kurze Live-Trainings bereit, die zum überzeugenden Argumentieren anleiten sollen.
Die Aktion wird durch einen Podcast ergänzt. In «Rendez-vous am Chuchitisch» spricht Pascal Nufer, ehemaliger SRF-Asien-Korrespondent, mit Gästen aus Medien und Politik. In der ersten Folge, die am Montag erschienen ist, interviewt Nufer den früheren Griechenland-Korrespondenten Werner von Gent.
Die Abstimmungskampagne wird durch Spenden finanziert. Bisher wurden rund 63'000 Franken gesammelt, teilt Graf auf Anfrage mit. Das gesetzte Ziel liegt bei mindestens 150'000 Franken. (spo)
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22.01.2026 09:35 Uhr
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