Ex-SBB-Chef Benedikt Weibel, der an der Uni Bern Praktisches Management lehrt, steht auf Einfachheit. Deshalb überprüft er Texte seiner Studenten auf blablameter.de auf ihren Bullshit-Gehalt. Dieser Text hier hat bis jetzt einen Bullshit-Index von 0,28 - relativ hoch.
Der langjährige Kolumnist des "persönlich"-Magazins war früher Schnauzträger. Nun hat er auch sein Aussehen vereinfacht. Nachdem er wegen einer Zahn-Operation seinen Oberlippenbart abrasiert hatte, sagten ihm mehrere Ärztinnen, er sehe ohne jünger aus. Darauf habe er ihn einfach nicht wieder wachsen lassen, sagte der 69-jährige Unruheständler der "Schweizer Familie".
Gäbe es den Begriff "Workaholic" nicht, man müsste ihn für Weibel erfinden: Entspannen kann er am besten auf Velotouren - zum Beispiel nach Wien oder Istanbul. Er liest jede Woche ein Buch und hat auch selber drei geschrieben. Das neueste heisst "Simplicity - die Kunst, die Komplexität zu reduzieren".
Der Text, den Sie hier gelesen haben, hat in den letzten beiden Dritteln leicht an Redundanz verloren: Der Bullshit-Index beträgt nun nur noch 0,14. (sda)

