Das ursprünglich 1986 erschienene Comic-Meisterwerk "Watchmen" ist seit gestern, Donnerstag, auch in den Schweizer Kinosälen zu bestaunen. An die von Regisseur Zack Snyder umgesetzte Verfilmung des eigentlich als unverfilmbar gehandelten Stoffs aus der Feder von Alan Moore und Dave Gibbons knüpft das verantwortliche Hollywood-Studio Warner Brothers grosse Hoffnungen.
Um möglichst viele Besucher in die Kinosäle zu locken, setzt das Filmstudio auf eine neue Strategie, die sich schon bei vergangenen Blockbuster-Produktionen wie "The Dark Knight" als äusserst erfolgsversprechend erwies. So sollen neue Filme künftig zu ihrem Start an noch mehr Kinos ausgeliefert werden als bisher, um so die Gesamteinnahmen in die Höhe zu treiben.
Wie das US-Branchenblatt Variety berichtet, stellt "Watchmen" in dieser Hinsicht mit insgesamt 3'611 in den USA verschickten Kopien bei ab 18 Jahren freigegebenen Filmen einen neuen Rekord auf. Ob diese Strategie schlussendlich an den Kinokassen aufgeht, werden aber wohl erst die kommenden Wochen zeigen.
Dass die in der Comicvorlage gezeigte Geschichte einer Gruppe maskierter Superhelden, die in der kritischen Phase des Kalten Krieges für den Erhalt der Welt kämpfen, beim Publikum gut ankommt, bestätigte aber schon der Kartenvorverkauf in den USA. Laut Variety wurden von dem neuen Blockbuster bereits vor seinem offiziellen Kinostart an der US-Ostküste mehr Tickets verkauft als bei der durchaus erfolgreichen Zack-Snyder-Vorgängerproduktion "300" im Jahr 2007.

