11.09.2009

"The Da Vinci Code"

Folgeroman soll nächste Woche erscheinen

Werbefirma macht auf Twitter neugierig.

Der US-Verlag Doubleday versucht seit Monaten, den neuen Roman des amerikanischen Bestsellerkönigs Dan Brown durch Heimlichtuerei zu einem Verkaufsschlager zu machen. Angeblich durften weltweit bisher erst sechs Menschen das ganze Manuskript lesen - und das auch nur, nachdem sie eine entsprechende Geheimhaltungsklausel unterschrieben hatten.Am kommenden Dienstag soll das Warten ein Ende haben. Fünf Jahre nach dem Sensationshit "The Da Vinci Code" ("Sakrileg") bringt Brown (45) seine von den Fans sehnsüchtig erwartete Folgegeschichte "The Lost Symbol" auf den Markt.

In den USA, Kanada und Grossbritannien soll der Roman mit einer rekordverdächtigen Erstauflage von 6,5 Millionen an den Start gehen. Zugleich erscheint der Roman als e-book. Viele amerikanische Buchläden wollen am Montag bis nach Mitternacht geöffnet bleiben, damit besonders hartgesottene Fans schon um 00.01 Uhr ihr erstes Exemplar erstehen können.

Schon seit Juni verbreitet die vom Verlag eigens angeheuerte Werbefirma Special Ops Media im Sozialnetzwerk Twitter kryptische Zeichen und Hinweise, die auf das Buch neugierig machen sollen. In der Fangemeinde wird seither fieberhaft daran gearbeitet, die Codes zu knacken. Um dem US-Publikum den Mund weiter wässrig zu machen, gibt die beliebte Nachrichtensendung "Today" des TV-Senders NBC seit einigen Tagen jeden Abend versteckte Hinweise auf die Orte des Geschehens. Die Auflösung soll - was für ein Zufall - am Tag nach Verkaufsbeginn erfolgen.

Durchgesickert ist bisher lediglich, dass es - wie in "Sakrileg" (2003) und zuvor in "Illuminati" (2000) - erneut um den legendären Harvard-Professor Robert Langdon geht, der in den gleichnamigen Erfolgsfilmen von Tom Hanks gespielt wurde. Die Geschichte soll einen Zeitraum von nur zwölf Stunden umfassen, in Washington angesiedelt sein und sich vor allem um die Freimaurer drehen. (pte)


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