05.03.2014

Globi

Im neuen Band setzt er als "schlauer Bauer" auf Bio

Der Kinderheld erlernt in Kenia die ökologischen Anbaumethoden.

Die Biowelle hat nun auch Globi erfasst. Die blaue Kultfigur kehrt im jüngsten Band auf einem verlotterten Bauernhof das Unterste zuoberst. Er führt die Bio-Landwirtschaft ein und macht Kühe, Schafe und Hühner  glücklich. "Globi, der schlaue Bauer" wurde am Mittwoch in Zürich den Medien vorgestellt.

Tausendsassa Globi ist mit der Zeit gegangen. Heute ist er politisch  korrekt, propagiert Biolandbau, sagt "Kumpelin" zu Globine und nimmt bei einer afrikanischen Bäuerin Nachhilfeunterricht im umweltgerechter Landwirtschaft. Damit ist der heutige Globi weit entfernt von jenem vor einigen Jahrzehnten. 1950 brachte er menschenfressenden Negern im Baströckchen die Zivilisation mit dem Pestizid DDT näher.

Globi reist nach Kenia 
Der aktuelle Band erzählt, wie Globi den heruntergekommenen Hof eines betagten Bauern während dessen Ferien auf Vordermann bringen will, er weiss nur nicht so recht, wie er das anstellen soll. Als ihm die Schwalben unterm Dach berichten, dass es in Afrika Biobauern gibt, reist er kurzerhand nach Kenia. Für den Hof sorgt währenddessen Globine.

Bäuerin Barke bringt Globi die Geheimnisse ökologischer Anbaumethoden bei. Zurück aus Afrika setzt er flugs das Erlernte um. Als der Bauer zurückkommt, ist er begeistert. Und das Happy End ist perfekt, als die Tochter des Bauern den Hof übernimmt.

Das Buch "Globi, der schlaue Bauer", erschien pünktlich zum UNO-Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe. Kooperationspartner ist die Stiftung Biovision, die seit 15 Jahren solche Bauernbetriebe in Ostafrika unterstützt. (sda)


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