10.09.2014

shnit

Immer mehr Filmemacher drängen ans Kurzfilmfestival

Kulturpreis der Burgergemeinde Bern erhalten.

Für das in Bern entstandene internationale Kurzfilmfestival shnit sind dieses Jahr erstmals mehr als 7000 Filme eingereicht worden. Das gaben die Organisatoren am Mittwoch wenige Wochen vor Beginn der zwölften Ausgabe bekannt. Weltweit überschritten nur sieben der 3000 Filmfestivals diese Grenze. Das sagte Festivaldirektor Olivier van der Hoeven bei der Vorstellung des diesjährigen Programms vor den Medien in Bern.

Damit geht die Expansion des Festivals, das 2003 als bunter Abend im alternativen Berner Kulturzentrum Reitschule begann, weiter. Damals hatte die Jury nur 200 eingereichte Filme zu visionieren. Auch räumlich breitet sich shnit weiter aus: In diesem Jahr ist die russische Hauptstadt Moskau erstmals ein sogenannter "Playground". Weltweit gibt es nun insgesamt acht Spielorte. Die verschiedenen Festivalpreise werden seit 2013 in New York verliehen.

Herzstück des Programms bleiben die vier Wettbewerbsprogramme, zu denen ein für sämtliche Filmemacher offener internationaler sowie ein Schweizer Wettbewerb gehören. Im internationalen Wettbewerb "shnit open" werden 64 Kurzfilme aus 26 Ländern gezeigt. Für die besten steht ein Preisgeld von 100'000 Dollar bereit.

Auszeichnung erhalten
In Bern findet das Festival vom 8. bis 12. Oktober statt. Die Filme des internationalen Wettbewerbs werden dieses Jahr erstmals komplett in Deutsch und Englisch untertitelt gezeigt. Die Burgergemeinde Bern gab am Mittwoch bekannt, dass sie dem Festival dieses Jahr ihren mit 100'000 Franken dotierten Kulturpreis verleiht.

Dies als Anerkennung für das innovative Konzept des beliebten und weltweit beachteten Anlasses, wie die Burgergemeinde in einer Mitteilung schreibt. Die Festivalleitung will das Preisgeld für Aktivitäten im Bildungssektor verwenden. shnit arbeitet heuer mit einem Budget von 1,2 Millionen Franken. (sda)

 


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