Dass es in der Schweiz keine Parallelgesellschaften gebe, sei ein Erfolg, sagte Bundesrat Alain Berset vor den Medien. Doch der soziale Zusammenhalt falle nicht vom Himmel.
Mit der Kampagne "Bunte Schweiz" will die EKR rassistische Äusserungen und Hassreden im Internet thematisieren. EKR-Präsidentin Marine Brunschwig Graf nannte als jüngstes Beispiel Kommentare in sozialen Medien zum Massaker in Charleston in den USA, die sehr weit gegangen seien.
Die Anonymität im Netz trage zudem zu einer Enthemmung der Meinungsäusserung bei, hält die Kommission fest. Rassismus habe eine neue Plattform gefunden.
Die Kampagne "Bunte Schweiz" richtet sich vor allem an Jugendliche. Im Zentrum steht die Webseite www.bunte-schweiz.ch.
Schulklassen und Gruppen aus Vereinen und Unternehmen werden während rund sechs Monaten jeweils für einen oder mehrere Tage die Inhalte der Webseite gestalten. Auch Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Kultur sollen dort zu Wort kommen. Die Highlights werden am 20. November vorgestellt. (sda)

