Der schwedische Dokumentarfilmer Malik Bendjelloul ist am Dienstag in Stockholm tot aufgefunden worden, wie verschiedene Medien berichten. Der Regisseur wurde nur 36 Jahre alt. Wie seine Familie gegenüber der Zeitung "Aftonbladet" bestätigte, litt er an Depressionen und nahm sich das Leben.
2013 erhielt Bendjelloul für seinen Dokumentarfilm "Searching for Sugar Man" einen Oscar. Darin folgt er den Spuren des US-amerikanischen Folk-Musikers Sixto Rodriguez, der in seiner Heimat unbekannt blieb, in Südafrika aber ein grosser Star wurde.
Malik Bendjelloul wurde 1977 in Ystad in Südschweden als Sohn eines algerisch-stämmigen Physikers und einer schwedischen Malerin geboren. Als Jugendlicher spielte er in der TV-Serie "Ebba och Didrik" mit und arbeitete später als Regisseur für das schwedische Fernsehen.
Erst kürzlich, zum Anlass der Ausstrahlung seines Films auf SRF 1, sicherte er persoenlich.com ein schriftliches Interview zu. Die Antworten erreichten die Redaktion jedoch schlussendlich nie. (lmy)
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