«Love Roulette», der erste Spielfilm der bekannten Zürcher Podcasterin, Schauspielerin und Buchautorin, Yvonne Eisenring, feierte am Mittwochabend im Zürcher Kino Frame Premiere. Aufgrund des grossen Publikumsaufmarsches wurde der Film in sechs Sälen parallel und leicht zeitversetzt gezeigt.
Die Story handelt von einem langjährigen Liebespaar, das sich kurz vor der geplanten Hochzeit nochmals alle Freiheiten gewährt, dabei aber in einen unerwarteten Gefühlsstrudel hineingerät. Beim Film handle es sich um einen «modernen Liebesfilm», so Regisseur Chris Niemeyer gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Mit «Love Roulette» präsentiert er seinen ersten Spielfilm. Bis anhin hat er sich mit Serien wie «Der Bestatter» oder «La chance de ta vie» einen Namen gemacht.
Die Geschichte, geschrieben von Autorin und Podcasterin Yvonne Eisenring, sei «genau der Film geworden, der er sein will», so Niemeyer. In der zweiten Hauptrolle sind der Berner Schauspieler Max Hubacher, Mike Müller und auch Eisenrings Podcastpartnerin Gülsha Adilji zu sehen. Eisenring war sechs Jahren mit dem Filmprojekt beschäftigt. Der Film handelt vornehmlich in Zürich und in Salzburg.
Betty Bossi im Hoch
Schweizer Spielfilme sind momentan im Hoch: Nach «Stiller» und «Hallo Betty» ist «Love Roulette» bereits der dritte Schweizer Spielfilm, der momentan für Schlagzeilen sorgt.
Über 15'000 Zuschauerinnen und Zuschauern haben sich in den ersten vier Tagen «Hallo Betty» auf der grossen Kinoleinwand angeschaut. Damit belegte dieser in der Deutschschweiz Platz 1 der Kinocharts und setzte sich damit sogar gegen Hollywood-Blockbuster «Wicked: For Good» durch, der weltweit den Spitzenplatz belegt. (ma)

