Wie verändert Künstliche Intelligenz das Gestalten, Sammeln und Erleben von Kunst? Die Ausstellung «Museum of the Future – 17 digitale Experimente» im Museum für Gestaltung Zürich wagt den Blick nach vorne und zeigt, wie Technologie die Grenzen eines Museums sprengt. Direktor Christian Brändle orientierte ausgewählte Kundinnen und Kunden der Kommunikationsagentur Farner an einer exklusiven Führung nach Museumsschluss persönlich.
Kunst trifft Künstliche Intelligenz
Mit der Ausstellung «Museum of the Future – 17 digitale Experimente» wagt das Museum für Gestaltung einen Blick nach vorne und zeigt, wie Künstliche Intelligenz das Kuratieren, Sammeln und Gestalten verändert. Datenbasierte Kunstwerke reagieren auf Bewegungen, Stimmen und Stimmungen der Besucherinnen und Besucher machen sichtbar, wie Technologie neue Formen des Erlebens schafft.
Die Ausstellung zeigt eindrücklich, dass Digitalisierung in der Kunst nicht nur Distanz erzeugen muss, sondern Nähe und neue Perspektiven ermöglicht. Die Idee hinter der Ausstellung: Dank digitaler Technologien lassen sich Werke zeigen, die sonst aufgrund ihrer Grösse, Fragilität oder geografischen Lage kaum zugänglich wären. Besonders beeindruckend: das legendäre Schlachtgemälde von Murten wurde zum momentan weltgrössten Digitalbild «verarbeitet». Zudem sind in der Ausstellung verkohlte Papyrusrollen aus Pompeji zu sehen, die dank KI entziffert werden konnten.
Neue Dimensionen für Museen
Christian Brändle, Direktor des Museums, führte persönlich durch die Ausstellung und gewährte Einblicke in die Konzepte hinter den digitalen Experimenten. KI, so der Eindruck der Ausstellung, ermöglicht gerade im Ausstellungsbereich viele neue Möglichkeiten und erlaubt einen plastischen Blick auf Gegenstände, die gar nicht physisch im Raum sind. «Es war faszinierend zu erleben, wie KI die Grenze zwischen Betrachtenden und Kunst verschwimmen lässt – und Interaktion an die Stelle reiner Betrachtung setzt», so Markus Gut, Partner und Lead Branding bei Farner. (pd/ma)
Die Ausstellung geht bis 1. Februar 2026.

