26.11.2025

Lex Netflix

Streamingsdienste erhalten mehr Spielraum

Neu können auch Investitionen in die Entwicklung von Film- und Serienprojekten angerechnet werden.
Lex Netflix: Streamingsdienste erhalten mehr Spielraum
Netflix hat die Schweizer Serie «Winter Palace» mitfinanziert. (Bild: Keystone/Jean-Christophe Bott)

Der Bundesrat hat am Mittwoch eine Änderung der Verordnung über die Quote für europäische Filme und Investitionen in das Schweizer Filmschaffen beschlossen, teilt er mit. Neu können Streamingdienste und Fernsehanbieter ab 2026 auch Investitionen in die Entwicklung von Film- und Serienprojekten anrechnen lassen, nicht mehr nur solche in die Herstellung.

Das revidierte Filmgesetz verpflichtet in- und ausländische Filmanbieter seit dem 1. Januar 2024, mindestens 4 Prozent ihrer jährlichen Bruttoumsätze in der Schweiz in das Schweizer Filmschaffen zu investieren. Bisher konnten die Unternehmen ausschliesslich Investitionen in die Herstellung von Film- und Serienprojekten geltend machen.

Mit der Anpassung werden künftig auch Ausgaben für die Projektentwicklung berücksichtigt, insbesondere für Drehbucharbeit und Projektvorbereitung. Die Erweiterung soll den verpflichteten Unternehmen mehr Flexibilität verschaffen und die Rahmenbedingungen für Schweizer Filmschaffende verbessern. (pd/spo)


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