Die Sammlungsausstellung des Berner Versicherers mit über 275 Werken ist eine grossangelegte Auslegeordnung aus rund 275 Objekten, Skulpturen, Malereien, Zeichnungen, Druckgrafiken, Videos und Fotografien von über 100 Kunstschaffenden.
Insgesamt gibt es Kunst zu sehen, die von 1910 bis 2023 entstanden ist, darunter Werke von jüngeren Talenten wie Julian Charrière, Romane de Watteville, Nic Hess oder Olaf Breuning neben Werken von älteren oder historischen Positionen wie Ferdinand Hodler, Felix Vallotton, Fischli/Weiss oder Meret Oppenheim.
Die Ausstellung ist in mehrere Kapitel – Mensch und Gesellschaft, Beobachtungen und Kommentare sowie Sehnsuchtsorte Natur und Kosmos – in drei farblich intensiv getünchte Räume unterteilt. Die These der Kuratorin Dorothea Strauss: «Die Beschäftigung mit Kunst und mit künstlerischen Prozessen stärkt unsere Transformationsfähigkeiten. Als Individuum, in der Gruppe oder auch als Gesellschaft», sagt sie an der Vernissage.
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Volles Haus: Rund 500 Gäste kamen zur Eröffnung der Ausstellung Transformationen im Museum Franz Gertsch. (Bild: Bernhard Strahm)
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Kunst und Kontext: Die verantwortliche Kuratorin der Ausstellung, Dorothea Strauss, die Mobiliar. (Bild: Bernhard Strahm)
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Gäste inmitten von Kunst: Links Zilla Leuteneggers Sunset Neighborhood Rechts Rumbling waters von Séverin Guelpa. (Bild: pd)
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Christian Jordi, Generalagent die Mobiliar, Burgdorf und Arno Stein, Geschäftsführender Direktor Museum Franz Gertsch. (Bild: Bernhard Strahm)
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Die Künstler Andriu Deplazes (links) und Zilla Leutenegger (rechts) im Gespräch mit Annemarie Reichen, Director Galerie Peter Kilchmann (Mitte). (Bild: Bernhard Strahm)
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Michèle Sandoz, Head of Art Initative ICRC und Dorothea Strauss, die Mobiliar, Kuratorin der Ausstellung. (Bild: Nicole Matschoss)
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Alle drei Töchter von Franz Gertsch waren anwesend: Hier die Künstlerin Silvia Maria Gertsch während eines Interviews. (Bild: pd)
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Der Künstler Georges Wenger (2. von rechts ) im Gespräch mit Gästen. (Bild: Bernhard Strahm)
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Dr. h.c. Willy Michel, Unternehmer, hat das Museum Franz Gertsch ermöglicht. (Bild: pd)
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Stiftunsrätin des Museums, Barbara Luginbühl-Sieber (links) im Gespräch mit Anna Wesle, Kuratorin Museum Franz Gertsch. (Bild: Bernhard Strahm)
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Künstlerin Isabelle Krieg vor ihrem Werk Wie viele Erden. (Bild: pd)
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Die Kuratorin Dorothea Strauss bei ihrer Rede im Vier Jahreszeiten-Saal. (Bild: Nicole Matschoss)
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Hielt eine der Reden: Urs Berger, VRP die Mobiliar, der sein Amt im Mai an Dr. Stefan Mäder, designierter VRP die Mobiliar, übergibt. (Bild: Bernhard Strahm)
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Künstlerin Permi Jhooti (2. von rechts) geht zum ersten Mal durch die Ausstellung. (Bild: pd)
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Das Museum Franz Gertsch in Burgdorf am Freitagabend. (Bild: Nicole Matschoss)
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Aus dem Raum 3, Kapitel «Sehnsuchtsorte Natur und Kosmos»: Diverse Fotogramme von Ester Vonplon auf Wand hinten in Ultramarin. Vorne Bottari Tricycle der südkoreanischen Künstlerin Kimsooja. (Bild: Bernhard Strahm)
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Lämmer-Installation Black Swan. Twelve For One von Rémy Markowitsch. Umgeben mit Kunst von: Max Gubler, Beat Streuli, Hanspeter Hofmann, Urs Lüthi oder Augustin Rebetez (von links). (Bild: Bernhard Strahm)
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Aus dem Raum 3, Kapitel «Sehnsuchtsorte Natur und Kosmos»: Vorne Installation Pacific Fiction von Julian Charrière. Dafür ummantelte er kontaminierte Kokosnüsse mit Blei. (Bild: Bernhard Strahm)
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Aus dem Raum 2, Kapitel «Beobachtungen und Kommentare»: Rechts Minima Moralia (Theodor Adorno) von Olaf Metzel, links: Bären von Tina Braegger. (Bild: Bernhard Strahm)
Ein hochkarätiger Gästemix aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft, darunter Prof. Dr. Bernhard Pulver, ehemaliger Berner Regierungsrat und Stiftungsratspräsident Museum Franz Gertsch, der Unternehmer Dr. h.c. Willy Michel, die CEO der Mobiliar, Michèle Rodoni und Arno Stein, Geschäftsführender Direktor des Museums.
Anwesend waren weiter zahlreiche Gönnerinnen und Freunde des Hauses, Sammlerinnen, Galeristen und Mäzeninnen aus dem In- und Ausland, aber auch Künstlerinnen und Künstler wie Raphael Hefti, Isabelle Krieg, Georges Wenger, Ester Vonplon, Zilla Leutenegger, Daniele Buetti, Jochem Hendricks oder Anselm Baumann. Ebenfalls dabei war der Berner Schriftsteller Jürg Halter, der Zürcher Galerist Peter Kilchmann, Michèle Sandoz (ICRC) und alle drei Töchter des im Dezember 2022 verstorbenen Künstlers Franz Gertsch.
An diesem Abend wurde auch der letzte Dokfilm über Franz Gertsch «Der Zeit die Zeit geben. Franz Gertsch» uraufgeführt. Bei Wein, Käse und Brot wurde angeregt und bis spät in den Abend diskutiert. Die Ausstellung läuft bis zum 3. September 2023. Der 52-minütige Dokfilm wird täglich im Museum gezeigt. (pd/nil)

