13.10.2014

Literaturwelt

Walser nennt sich "Vollidiot"

Beurteilt das Abschlagen des Versöhnungsangebots von jüdischem Zentralrat als Fehler.

Der renommierte deutsche Schriftsteller Martin Walser, 87, hat in einer Sendung auf dem Sender 3sat erneut bedauert, dass er nach seiner Rede beim Friedenspreis 1998 ("Ausschwitz-Keule") das Versöhnungsangebot des damaligen jüdischen Zentralratspräsidenten Ignatz Bubis ausgeschlagen habe. Er sei ein "Vollidiot" gewesen, so der Autor von Werken wie "Ein springender Brunnen", "Ein fliehendes Pferd" oder "Tod eines Kritikers" über sich selbst. (Bild)


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