Die Mundart gehe den Bach runter, finden viele. Vor allem die Jungen würden doch praktisch nur noch Englisch reden. Alles ist creepy, lit oder safe – sie fluchen der Elterngeneration die Schamröte ins Gesicht. Aber auch Germanismen schleichen sich immer mehr ein. Statt «züglet» wird jetzt «umzoge», und der gute alte «Füdlibürger» wird zum «Spiesser». Wird die Mundart bald verschwinden? Ist sie überhaupt eine eigene Sprache?
Der neue Podcast «Dini Mundart» will all diesen Fragen auf den Grund gehen. In einem heiteren Schlagabtausch diskutiert Host Nadia Zollinger als Kämpferin für den Dialekt mit dem SRF-Mundartexperten Markus Gasser über sprachliche Phänomene – und die Community mischt kräftig mit, wie es in einer Mitteilung heisst.
Parallel zum Podcast lanciert SRF im Web und auf Social Media ein Video mit dem Mundartexperten André Perler. Er bringt aktuelle Debatten und sprachliche Phänomene auf den Punkt – «kompetent, knackig und mit viel Humor», so SRF.
«Dini Mundart» gibt es jeweils alle 14 Tage am Freitag auf srf.ch/audio und auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Das Webvideo gibt es auf srf1.ch, in der SRF-Play-App oder der Facebook-Seite von Radio SRF 1.
Mit dem neuen Angebot «Dini Mundart» trage SRF dem grossen Interesse an diesem Thema Rechnung. Seit 30 Jahren ist Radio SRF der wichtigste Vermittler der Mundartkultur in der Deutschschweiz, heisst es in der Mitteilung. Neben dem neuen Format gehöre auch die Radiosendung «Schnabelweid», die jeweils donnerstags von 21 bis 22 Uhr auf Radio SRF 1 läuft, sowie diverse Mundartrubriken am Vormittag um 9.40 Uhr zum Mundartangebot. (pd/cbe)


