Bei der Verleihung der International Opera Awards am Montag in London wurde das Opernhaus Zürich zur "Opera Company of the Year" ernannt und setzte sich damit gegen die Metropolitan Opera, die Komische Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper, die Royal Opera Covent Garden und die Vlaamse Opera durch, die in derselben Kategorie nominiert waren. Operndirektorin Sophie de Lint nahm die Auszeichnung für das Opernhaus Zürich entgegen.
Intendant Andreas Homoki freut sich in der Mitteilung über die Auszeichnung: "Sie gebührt dem gesamten Team des Opernhauses Zürich, auf das ich sehr stolz bin! Es ist eine grossartige Bestätigung unseres künstlerischen Weges und der Öffnung des Opernhauses Zürich."
Weitere Auszeichnungen
Homoki hat gleich doppelten Grund zur Freude. Die DVD seiner Inszenierung von Charpentiers David et Jonathas in Aix-en-Provence wurde mit dem Award als "Beste DVD" ausgezeichnet. Das Opernhaus freut sich darüber hinaus für Tatjana Gürbaca, deren Parsifal-Inszenierung ebenfalls mit einem Preis geehrt wurde und für den "Director of the Year" Barrie Kosky, der am 22. Juni 2014 mit "La Fanciulla del West" sein Regie-Début am Opernhaus Zürich geben wird.
Glückwunsche gehen auch auch an Diana Damrau, die zur "besten Opernsängerin" gekürt wurde und in der kommenden Spielzeit sowohl als Adina in "L’elisir d’amore", sowie in einem Liederabend auf der Opernhausbühne steht. (pd)

