Die beiden Filme in Deutsch und Französisch imitieren Spielfeldrand-Interviews und parodieren die Floskelhaftigkeit von Sport-Interviews – als Brücke zur Positionierung der Bank als Anbieterin von «Klarheit» (persoenlich.com berichtete). Geschaltet wurden sie unter anderem in einer Kurzpause während des WM-Halbfinals Schweiz–Norwegen im Schweizer Fernsehen SRF.
Die Spots entstanden laut Angaben komplett inhouse bei der Agentur mittels KI-Tools und wurden für die Ausstrahlung als KI-generiert gekennzeichnet.
Marketingleiter Gregor Eicher lässt sich in der Mitteilung mit dem Hinweis zitieren, die Bank sei «grundsätzlich sehr zurückhaltend mit dem Einsatz von KI, insbesondere bei der Darstellung von Menschen». Wie genau die KI eingesetzt wurde und welche Tools zum Einsatz kamen, bleibt offen.
Der Case reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Beispielen, bei denen Schweizer Werbeauftraggeber KI-generiertes Bewegtbild für TV-Ausstrahlungen freigeben – ein Schritt, der in der Branche nach wie vor kontrovers diskutiert wird. (pd/nil)
Credits
Verantwortlich bei Bank Cler: Gregor Eicher; verantwortlich bei Neu Creative Agency: Simon Rehsche, Nico Ammann, Fadi Nemr; Media: phd.

