Die Initiative richtet sich an Eltern und Betreuungspersonen und fordert eine medienfreie Kindheit in den ersten Lebensjahren. Initiiert wurde die Gemeinschaftsaktion von der Stadt Uster, teilt die Agentur Stuiq mit.
Aktuelle Studien zeigen einen deutlichen Anstieg der Bildschirmzeit bei Kleinkindern. Laut der Swipe-Studie der Universität Basel verbringen bereits unter Zweijährige durchschnittlich 20 Minuten täglich vor Bildschirmen, 2- bis 4-Jährige etwa 38 Minuten und 5- bis 6-Jährige sogar 45 Minuten. Eine europäische Studie der Universität Cambridge belegt zudem negative Auswirkungen übermässiger Bildschirmzeit auf Konzentration, Emotionsregulation und soziale Fähigkeiten von Kindern.
Patricia Bernet, Primarschulpräsidentin der Stadt Uster, bestätigt in der Mitteilung entsprechende Beobachtungen im Schulalltag: Kinder würden vermehrt Defizite bei Sprache, motorischen Fähigkeiten und im sozialen Umgang aufweisen.
Die crossmedial angelegte Kampagne umfasst Plakate, Videos und Freizeitideen für Familien. Weitere Gemeinden sind eingeladen, sich der Initiative anzuschliessen und das Projekt kantonsübergreifend auszuweiten. (pd/spo)
Credits
Verantwortlich bei Stadt Uster: Patricia Bernet (Primarschulpräsidentin), Andrea Faeh (Leiterin Kindheit, Jugend und Inklusion), Nicolas Mennel (Fachperson Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit); Agentur und Filmproduktion: Stuiq AG
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03.09.2025 11:13 Uhr

