Die Grüne Partei lanciert am Montag eine Hitzekampagne, wie die NZZ am Sonntag berichtet. Diese wurde inhouse entwickelt, präzisiert das Generalsekretariat auf Anfrage. Die Kampagne wird an den Bahnhöfen in Zürich, Bern, Basel, Genf und Lausanne zu sehen sein.
Die Plakate der Kampagne ähneln stark den Plakaten, die der Bund während der Corona-Krise verbreitet hatte. Nur steht neben den Piktogrammen nicht «Abstand halten» oder «Maske tragen», sondern «regelmässig Wasser trinken» und «in den kühlen Stunden lüften». Die Partei investiert einen fünfstelligen Betrag in die Aktion.
«Die Ähnlichkeit mit der offiziellen Corona-Kampagne des Bundes ist gewollt», sagt die Parteipräsidentin Lisa Mazzone in der NZZaS. «Wir erwarten, dass der Bund und die Kantone die Klimakrise endlich als Krise behandeln und Massnahmen ergreifen, um die Menschen am Arbeitsplatz, auf der Strasse oder zu Hause vor der Hitze zu schützen.» Den Grünen dürfte es mit der Kampagne auch darum gehen, das Klimathema, das zuletzt an politischer Bedeutung verloren hat, zurück auf die Agenda zu bringen. (pd/spo)

