02.06.2026

Thjnk Zürich

José Mourinho motiviert die Schweiz

Ochsner Sport lanciert zur Fussball-WM eine Kampagne mit dem Star-Trainer als Botschafter. Er soll der Schweiz mehr Mut und weniger Diplomatie einreden. Der Kampagnen-Claim lautet «Done Playing Nice».
Thjnk Zürich: José Mourinho motiviert die Schweiz

Die Kampagne trägt den Claim «Done Playing Nice» und greift ein spezifisches Selbstbild der Schweiz auf: das der Bescheidenheit und Diplomatie. Die Kernbotschaft richtet sich an die Schweizer Bevölkerung und fordert sie auf, für die Dauer des Turniers mehr Ambitionen zu zeigen und keine Angst davor zu haben, anzuecken. Ochsner Sport positioniert sich dabei als Performance-Marke, die dieses zurückhaltende Selbstbild bewusst herausfordern will.

Als Gesicht der Kampagne wurde José Mourinho verpflichtet. Der selbsternannte «Special One» trainierte in seiner Karriere Klubs wie Chelsea, Manchester United, Tottenham Hotspur, den AS Rom und zuletzt Benfica. Mit dem FC Porto und Inter Mailand gewann er die Champions League; mit dem AS Rom holte er in der Conference League den ersten internationalen Titel des Vereins seit 61 Jahren. Mourinho wurde in Portugal, Spanien, England und Italien Meister. Derzeit wird er als möglicher neuer Trainer von Real Madrid gehandelt.

Im Zentrum der Kampagne steht ein Filmspot, in dem Mourinho eine direkte Ansprache an die Schweizer Bevölkerung richtet. Visuell setzt der Film auf schnelle Schnitte und unterschiedliche Stilistiken. Einen Gastauftritt hat Superfan Luca Loutenbach. Regie führte Milo Blake, die Kamera lag in den Händen von Bernardo Infante. Für die Produktion zeichnete Le Berg Schweiz verantwortlich, die Postproduktion übernahmen unter anderem Frame23 (VFX) und Studio Gessner (Foto-Postproduktion). Die Musikkomposition stammt von IXYXI, das Sound Design und den Mix verantwortete Martin Leitner bei Sounds Good Audio.

Parallel zum Kampagnenfilm wird die Kommunikation auf Social Media weitergeführt. Mourinho tritt dabei in verschiedenen bekannten Formaten auf, darunter sogenannte Blind Rankings, und äussert sich mit pointierten Statements.

Während des Turniers ist zudem eine begleitende Kommunikation geplant, bei der die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft über eigens formulierte Headlines kommentiert werden.

Im Bereich Out-of-Home und Point of Sale ist unter anderem eine Kampagnen-Collage für die Baustellenwand am Zürcher Hauptbahnhof vorgesehen. (pd/cbe)

Credits

Verantwortlich bei Ochsner Sport: Marco Greco (Leiter Marketing), Patrizia Fiechter (Teamleiterin Klassische Kommunikation), Claudio Keist (Teamleiter Content & Social Media); verantwortlich bei Thjnk Zürich: Alexander Jaggy, Pablo Schencke (GF Kreation), Lukas Amgwerd, Lukas Frischknecht, Maira Weidmann (Creative Direction), Johannes Gorsboth (Text), Moritz Lüth, Xenia Marty, Alba Dita Rau (Art Direction), Andrea Bison (GF Beratung), Andrea Häfliger, Marie Vuilleumier, Marisa Studer (Beratung), Gordon Nemitz (GF Strategie), Carole Räber (Strategie); externe Partner: Le Berg Schweiz (Produktion, Animation), Milo Blake (Regie), Bernardo Infante (DoP), Gabriel Waldvogel (Executive Producer), Christina Walther, Jana Neumann (Producing), Anna Bernutz (Post Producing), Family Production (Service Produktion), Lukas Maeder (Fotografie), Studio Gessner (Foto Post Produktion), David Gesselbauer (Editor & Sound), Frame23 (VFX), Südlich-t AG (Online), IXYXI (Music Composition), Sounds Good Audio, Martin Leitner (Sound Design & Mix).


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KOMMENTARE

Eveline Meier
04.06.2026 08:35 Uhr
@Sven: Dieser Spot ist komplett anders als der Nike-Spot von damals. Null Gemeinsamkeiten, ausser dass es um Fussball geht.
Reto Rebuli
04.06.2026 08:31 Uhr
Ja, Sven, lieber schauen wir uns in der Glotze irgendeinen KI-Rotz an oder die Xte Bankenwohlfühlsauce, als dass wir uns über einen wunderbar gemachten Spot freuen, den es eventuell, irgendwie so ähnlich Zweitausendirgendwann schon mal im Internet zu sehen gab!
Sven Beiner
03.06.2026 18:11 Uhr
Die Umsetzung leider eine Kopie des Nike Spots "Write The Future" aus 2010, damals für die Fussball-WM in Südafrika.
Erich Heini
02.06.2026 10:38 Uhr
Ich bedaure dies. Mourinho ist charakterlich kein Vorbild.