Der Auftrag des Fairtrade-Unternehmens Max Havelaar an die Basler Agentur mrg communications war klar: Das Gütesiegel für fairen Handel sollte frischer und lustvoller kommuniziert werden als bisher und so auch bei neuen und jüngeren Kundensegmenten Sympathien gewinnen. mrg communications, die das Max-Havelaar-Budget im Januar in einer Konkurrenzpräsentation verteidigen konnte, war überzeugt, dass zur Erreichung der Ziele dem ernsthaften Thema mehr hedonistische Lebensfreude zugesprochen werden muss. Dieser Spagat gelinge am besten mit ironisierendem Humor. Dabei dürfe der Humor natürlich nicht zu Lasten der Produzenten in der Dritten Welt gehen.
Man suchte laut Creative Director Michael Gerber eine Umsetzung, die unfaires Verhalten zeigt, welches absurderweise trotzdem im Dienste des fairen Handels steht. Mit Rebecca Grzesik habe man die ideale freischaffende Konzepterin für die Umsetzung der Strategie gefunden. Mit ihrem britisch geprägten Humor sei es ihr gelungen, in Kürze eine Serie von witzigen Storys zusammenzustellen.
Eine davon wurde dann auch umgesetzt. Die alte romantische Geschichte mit der Rose am Fenster wurde nicht nur neu erzählt, sondern bekam auch einen anderen, für Romeo sehr ungünstigen Schluss. Die 25-Sekunden-Geschichte, die in einer lauen Sommernacht spielt, wurde von Addictive Productions aus Zürich "on location" realisiert. Zu sehen ist der Spot auf allen Kanälen von Idée Suisse.
Verantwortlich bei Max Havelaar-Stiftung (Schweiz), Basel: Caterina Meier-Pfister (Leiterin Kommunikation), Renate Schnyder (Kommunikation); bei mrg communications ag, Basel/Zürich: Michael Gerber (CD), Sandra de Carli (AD), Caroline Falk und Marco Rosenberg (Beratung); Rebecca Grzesik, Creative Consulting, London und Zürich (Konzept und Text); bei Addictive Productions AG, Zürich: Stephan Christen (Produzent), Markus Welter (Regie), Marco Barberi (Kamera).

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