Als Aufgabenstellung war eine TZ-Kampagne 1/1Seite gegen Fremdenfeindlichkeit bzw. Rassismus vorgegeben. Insgesamt entstanden 17 Kampagnen mit jeweils 3 Anzeigen. Den Studenten ging es vor allem darum, Werbekampagnen zu konzipieren, die nicht bei irgendwelchen Festivals Medaillen gewinnen sollten, sondern bei der Zielgruppe Wirkung hervorrufen.
Titel: 'Rechts definiert'
Eine Kampagne von Kirstin Becker.



Titel: 'Kennen Sie den schon?'
Eine Realität, die zum Heulen ist, als Witz getarnt. Wer ist da nicht schockiert. Eine Kampagne von Antje Hübsch.



Titel: 'Wort-Gewalt'
Mit Worten kann man genauso verletzen wie mit Schlägen. Eine Ermahnung, seine Worte sorgfältig zu wählen. Eine Kampagne von Susanne Schiebler.

Titel: 'So ein Bart'
Zielgruppe: Menschen, die Vorurteile und Klischees ohne lange darüber nachzudenken weitergeben. Ein gefährliches Spiel. Eine Kampagne von Magdalena Brand.



Titel: 'Auf dem rechten Auge blind'
Eine Mahnung an die politisch Verantwortlichen, mit populistischen Äusserungen vorsichtig umzugehen und nicht den Rechtsextremismus zu unterstützen. Eine Kampagne von Antje Hübsch.

Erich Riedl, CSU: "Der Münchener Süden muss ab sofort zur asylantenfreien Zone erklärt werden. Wir dürfen wirklich nicht länger warten."

Roland Koch, CDU: "Rechte Gewalt wird dramatisiert. Deutschland ist nicht rechtsradikal. Wir sind an die Grenze der Aufnahmefähigkeit von Ausländern gekommen."

W. Zeitlmann, CSU: "Das Boot ist mehr als voll, es sinkt bereits. Wo steht geschrieben, dass Ausländer dieselben Sozialleistungen erhalten müssen wie Deutsche?"
Titel: 'Vor-Urteil'
Ausländer stinken, Deutsch lernen... Eine Kampagne von Michael Pletziger.


