Der Industrieverband lanciert eine Kampagne, die für Freihandelsabkommen wirbt. Der Start fällt auf die Sommersession, in der der Nationalrat das Abkommen mit den Mercosur-Staaten behandelt.
Anlass für die Kampagne ist die knapp gewonnene Volksabstimmung zum Freihandelsabkommen mit Indonesien, die 2021 mit 51,6 Prozent angenommen wurde. Die Gegner hatten dem Abkommen mangelnde Nachhaltigkeit und die Ausbeutung von Schwellenländern vorgeworfen. Diesem Argument will Swissmem nun entgegentreten: Freihandel schaffe nicht nur Vorteile für exportierende Unternehmen, sondern Perspektiven für ganze Gesellschaften, lässt sich Kampagnenleiter Michael Perricone in der Mitteilung zitieren. Der Claim der Kampagne lautet «Freihandel macht die Welt besser».
Geplant sind nach Angaben des Verbands acht Sujets, Videos und Animationen, die vornehmlich auf Schweizer Newsportalen ausgespielt werden, dazu eine eigene Landingpage. Angaben zu Budget und Laufzeit macht Swissmem nicht. Die Konzeption verantwortet Michael Perricone, die Media-Distribution Antonia Prosperati, die Gesamtverantwortung liegt bei Kommunikationsleiter Noé Blancpain.
Der Verband, der die Interessen der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie vertritt, verfolgt mit der Kampagne ein wirtschaftspolitisches Eigeninteresse: Weitere Abkommen, etwa mit Thailand oder Malaysia, könnten 2026 ins Parlament kommen. (pd/nil)
Credits
Konzeption & Umsetzung: Michael Perricone, Media-Distribution: Antonio Prosperati, Gesamtverantwortung: Noé Blancpain.
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01.06.2026 15:43 Uhr

