Am 23. November geht im Zürcher Opernhaus der Vorhang auf zur Première von "La belle vie", einem der ganz grossen Werke von Heinz Spoerli zur Musik von Jacques Offenbach. In "La belle vie" geht es um wirtschaftlichen Fall, um Revolution, um Liebe. Erzählt wird die Geschichte einer reichen Familie in der Zeit der Französischen Revolution. Vom Börsencrash ruiniert verliert die Familie alles, selbst die Töchter, die sich an Freier verdingen. Das Werk zeigt exemplarisch die Parallelen zwischen gesellschaftlichen Werten und Wirtschaft; das ist denn auch die Zeit des Cancan, eines anrüchigen Tanzes, der Jacques Offenbach berühmt gemacht hat bis heute.
Die historische Parallele zur heutigen Zeit die Dotcom-Blase ist geplatzt inspirierte die Kreativen von Euro RSCG zum vorliegenden Plakatmotiv, das mit einer einmaligen, selbst schon historischen Fotografie arbeitet: Gezeigt werden die tanzenden Banker in der alten Zürcher Börse, als diese 1995 geschlossen wurde.
Verantwortlich beim Opernhaus Zürich, Zürcher Ballett: Heinz Spoerli (Ballettdirektor), Peter-A. Marschel (Ballettmanager); bei Euro RSCG Switzerland, Zürich: Frank Bodin, Jürg Aemmer, Urs Hartmann, Patrick Suter, Edi Burri, Gioia Neuenschwander, Patricia Amsler (Bühnenbild); Bild: AP Keystone.

