Am Freitag trafen sich auf Einladung der International Advertising Association Mitglieder und Gäste der International Advertising Association (IAA) zum Trendtalk in Zürich. Auf der Bühne stand Referent, Unternehmer und Start-up-Gründer Florian Astor, der zum Thema «Keep Agile, denn Routine ist der Tod fürs Hirn» referierte.
Vor dem Jahresmeeting mit Werbeauftraggebern, Agentur- und Medienvertretern fand die 58. Generalversammlung der IAA statt, wie es in einer Mitteilung vom Samstag heisst. Neu in den Vorstand des IAA Swiss Chapters gewählt wurden Markus Bucheli (Head of Marketing & Communications Helvetia) und Borja Marin Abarquero (Marketing Director JTI).
«Wir freuen uns sehr über die Wahl von Markus Bucheli und Borja Marin Abarquero», wird Andreas Widmer, Präsident des IAA Swiss Chapters und Co-Founder des Coworking-Spaces Westhive, zitiert. «Wir konnten mit ihnen unseren Vorstand mit zwei erfolgreichen und engagierten Marketers erweitern.»
«Als Tripartite vereinigt die IAA Persönlichkeiten aus leitender Stellung aus Wirtschaft, Medien und Werbung. Es ist uns wichtig, dass die Zusammensetzung unseres Vorstandes unsere Mitgliederstruktur widerspiegelt. Mit der Wahl unserer langjährigen Mitglieder Markus Bucheli und Borja Marin Abarquero wird die Werbeauftraggeberseite im IAA-Vorstand weiter gestärkt», so Chantal Landis, Geschäftsführerin der IAA.
Die Vorstandsmitglieder Arne Bergmann (Sales Director cmmrcl.ly), Nathalie Diethelm (CEO Havas), Markus Ehrle (CEO APG), Michi Frank (CEO Goldbach), Silvana Imperiali (Deputy Managing Director Gamned), Matthias Kiess (CEO TBWA), Sven Roost (CEO Infeas), Natasja Sommer-Feldbrugge (Public Affairs Manager The Coca-Cola Company) und Christoph Timm (CMO Swisscom) wurden einstimmig für die nächsten zwei Jahre bestätigt. Auch der IAA-Präsident Andreas Widmer (Co-Founder Westhive) wurde als Präsident für weitere zwei Jahre gewählt.
Keep Agile, denn Routine ist der Tod fürs Hirn
Am IAA-Trendtalk zeigte Florian Astor, warum Start-up-Spirit keine Frage von Coolness, sondern eine Frage der Haltung ist, was es braucht, um zu dieser Haltung zu kommen und wie flexibles und agiles Arbeiten funktioniert.
«Sie schiessen wie Pilze aus dem Boden: coole, agile Start-ups, die in atemberaubender Geschwindigkeit neue Ideen und Innovationen produzieren. Mit ihrer ‹Einfach mal machen›-Mentalität greifen sie etablierte Unternehmen an. Kein Wunder, dass diese inzwischen einiges dafür tun, sich diesen Start-up-Spirit ins Unternehmen zu holen», so Astor.
Der gefragte Keynote-Speaker und Change Maker war erfolgreicher Manager in einem globalen Grosskonzern, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Er habe gekündigt und alles verkauft, um zwei Jahre zu wandern. Jeder Schritt habe ihn vor allem an einen Ort gebracht, der nicht auf der Karte stand: zu ihm selbst. Vom Manager zum Start-up-Gründer – und dazwischen 8500 Kilometer zu Fuss. Florian Astor habe den Wandel erfolgreich vollzogen. Vom Tunnelblick zum Weitblick. Vom Taktieren zum Agieren.
Nach dem inspirierenden Talk lud die IAA ihre Gäste zu einem ausgiebigen Networkingbrunch unter Branchenkolleginnen und -kollegen ein. (pd/cbe)



