Die Videoproduktionsfirma Maybaum Film hat am Mittwoch zum Digital Marketing Summit eingeladen. Über 100 Teilnehmenden aus Marketing, Agenturen und Kreativbranche fanden den Weg ins Merker-Areal in Baden. Maybaum Film führt damit den AI Summit unter neuem Namen weiter, den die Firma im Oktober 2025 erstmals durchgeführt hatte. Damals war es ein After-Work-Anlass mit rund 80 Gästen, wie der Veranstalter angab (persoenlich.com berichtete).
Neu ging es nicht mehr ausschliesslich um künstliche Intelligenz, sondern um digitales Marketing im weiteren Sinn. «Wir haben mit dem Digital Marketing Summit ein neues Veranstaltungskonzept geschaffen, auf dem wir aufbauen wollen», lässt sich Organisator Florian Venedey, Marketingverantwortlicher bei Maybaum Film, in der Mitteilung zitieren. Die nächste Ausgabe ist für das dritte Quartal 2027 geplant.
Elf Referentinnen und Referenten traten diesmal an einem Nachmittag auf vier Bühnen auf, die Gäste stellten ihr Programm selbst zusammen. Albert Gubler von WPP Media präsentierte Zahlen aus dem Igem-Digimonitor 2026 zur digitalen Mediennutzung in der Schweiz. Goldbach Audience stellte Advanced TV vor, das lineare TV-Reichweite mit digitalen Werbeformen kombiniert. Stephan Frey von Attackera ging der Frage nach, wo digitale Werbebudgets tatsächlich wirken.
Mehrere Beiträge befassten sich mit KI. Der bekannte Werber Dennis Lück von Brinkertlück Creatives sprach darüber, welche Rolle Kreativität heute spielt und wie KI kreative Prozesse unterstützen kann. Joeline Fruchi von Digital Leverage prüfte aktuelle Trends bei der KI-Suche. Flavio Alraun und Remo Wyss von Maybaum Film zeigten, wie KI und Automatisierung die Videoproduktion verändern. Weitere Themen waren Werbung in Videospielen sowie die Tourismuskampagne «Take a Risk – Visit Linz» der österreichischen Produktionsfirma Forafilm. Ein Podium schloss das Programm ab.
Maybaum Film hat den Hauptsitz in Baden und Niederlassungen in Bern und Zürich. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen 25 Mitarbeitende. (pd/nil)

