22.05.2026

Rawcut

Die Kreativagentur setzt auf Cultural Marketing

Im Zentrum würden Ideen stehen, die Menschen nicht nur sehen, sondern weitertragen, erklärt Rawcut.
Rawcut: Die Kreativagentur setzt auf Cultural Marketing

Die Zürcher Kreativagentur Rawcut schärft ihr Profil: Unter dem Leitgedanken «We do culture» richtet sie sich künftig konsequent auf Cultural Marketing aus – und reagiert damit auf ein wachsendes Relevanzproblem im modernen Marketing.

Reichweite allein genüge nicht mehr, so die Botschaft hinter dem Schritt. Marken könnten heute pausenlos kommunizieren und würden trotzdem austauschbar bleiben. Rawcut will dort ansetzen, wo viele Kampagnen scheitern: beim echten Zugang zu Communities.

«Cultural Marketing bedeutet für uns, dass Marken verstehen, wie Menschen leben, worüber sie sprechen und welchen Platz eine Marke glaubwürdig in dieser Welt einnehmen kann», wird Vanessa Menegola, Managing Director Operations bei Rawcut, zitiert. Die Agentur sieht sich als Bindeglied zwischen Strategie, Design, Kommunikation und Kultur – mit Teams, die sich selbst in jenen Szenen bewegen, die viele Marken erreichen wollen: Musik, Fashion, Sport, Gaming und Popkultur.

Sabrina Livia Weber, Managing Director Business Development, bringt die Kritik am Status quo auf den Punkt: «Viele Kampagnen funktionieren heute wie ein kurzer Peak. Laut für drei Wochen und danach komplett vergessen.» Cultural Marketing bedeute nicht, Szene-Codes zu kopieren oder ein Logo auf ein Event zu kleben – sondern Communities ernst zu nehmen und Formate zu entwickeln, die nachhaltig Relevanz aufbauten.

Mit der Neupositionierung verbindet Rawcut auch konkrete Wachstumsambitionen: Die Agentur plant den Ausbau strategischer Kompetenzen, neue kulturelle Partnerschaften sowie wiederkehrende Plattformen mit kulturellem Impact. (pd/spo)


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KOMMENTARE

Ferdi Wegner
22.05.2026 15:41 Uhr
Guter Punkt, Sophie. Ausserdem frage ich mich, wie man als Agentur im Eigenwerbevideo die Arbeit anderer Agenturen (Timmy im Auto des aktuellen Adidas-Spots) verwenden kann. Ob Timmy oder Drake das lässig finden, für Rawcut zu werben?
Beat Lang
22.05.2026 15:27 Uhr
Ein beeindruckendes Showreel. Ich war mir zwar bis heute sicher, dass der Adidas-Spot von einer anderen Agentur stammt und der Hype um die Royal Pop von Swatch ein reines Inhouse-Produkt war, aber vielleicht täusche ich mich ja. Vielleicht gehören Drake und der Papst ja wirklich zum Rawcut-Netzwerk.
Sophie Bär
22.05.2026 11:10 Uhr
Ich würde diesen Artiekl so zusammenfassen: Bla bla bla. (Wieso reden Agenturen immer nur darüber, was sie gerne machen würden und wie sie sich positionieren wollen? Warum tun sie es nicht einfach?)
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