Saxo Bank arbeitet künftig mit neun Sportlerinnen und Sportlern aus sechs Disziplinen zusammen. Das teilte die Bank am Montag mit. Dazu gehören die Tennisprofis Stan Wawrinka und Aryna Sabalenka, der Schachspieler Magnus Carlsen, Formel-1-Fahrer Lando Norris, die Fussballer Thibaut Courtois und Rasmus Højlund sowie der frühere Fussballer Gareth Bale. Ebenfalls dabei sind die Eisschnellläuferin Jutta Leerdam und der Judoka Teddy Riner.
Laut Mitteilung will die Bank mit ihnen untersuchen, welche Denkweisen und Gewohnheiten ihre Karrieren geprägt haben und was sich davon aufs Investieren übertragen lässt. Wie die Zusammenarbeit konkret aussieht, über welche Kanäle sie läuft und wie lange sie dauert, gibt Saxo nicht bekannt. Auch zu den finanziellen Konditionen und zu einer beteiligten Agentur macht die Mitteilung keine Angaben.
Er wolle die «langjährige Verbindung von Saxo zum Sport neu beleben», lässt sich CEO Daniel Belfer zitieren. Bis Ende 2015 sponserte die Bank während acht Saisons ein Radteam, zuletzt unter dem Namen Tinkoff-Saxo. 2014 und 2015 war sie zudem beim Formel-1-Team Lotus präsent. Beim Ausstieg aus dem Radsport kündigte Saxo an, künftig einzelne Sportlerinnen und Sportler aus verschiedenen Disziplinen zu unterstützen.
Die Bank spricht von einem «neuen Kapitel» nach dem Eigentümerwechsel. Im März hat die Basler Gruppe J. Safra Sarasin die Mehrheit an Saxo übernommen. Belfer, zuvor CEO der Bank J. Safra Sarasin, löste dabei Gründer Kim Fournais an der Spitze ab. (pd/nil)


