18.06.2024

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Alinghi Red Bull Racing sticht mit starken Partnern in See

Der America’s Cup ist die prestigeträchtigste Segelregatta der Welt. Von Ende August bis Ende Oktober schreiben in Barcelona sechs Teams das 37. Kapitel des Kampfs um die älteste Trophäe im Sport überhaupt. Nach über zehn Jahren Pause ist auch die Alinghi wieder mit dabei, zusammen mit Mitbesitzer Red Bull, einer der treibenden Kräfte im weltweiten Sport.
Ausgabe 06/2024: Alinghi Red Bull Racing sticht mit starken Partnern in See
Alinghi-Gründer und CEO Ernesto Bertarelli.

Text: Patrick Gunti, by the way communications AG Bilder: Red Bull Content Pool / SPONSORING SCHWEIZ

Blick zurück: Am 2. März 2003 schreibt die Alinghi Sportgeschichte. Vor der Küste der neuseeländischen Metropole Auckland gewinnt das Team um Ernesto Bertarelli als erst viertes Land überhaupt nach den USA, Neuseeland und Australien den America’s Cup. Vier Jahre später wird das Binnenland Schweiz definitiv zur Segelnation: Die Alinghi verteidigt den Titel in Valenica. 

Nach einer Niederlage 2010 und einem endlosen Rechtsstreit gegen BMW Oracle, einer Phase des Übergangs und der Neuausrichtung peilt Alinghi Red Bull Racing jetzt in Barcelona das ganz grosse Comeback an. Erneut soll Neuseeland entthront werden, vertreten durch das «Emirates Team New Zealand». Die anderen Herausforderer sind «Ineos Britannia», das «Luna Rossa Prada Pirelli Team» aus Italien, «NYYC American Magic» und das französische «Orient Magic Team».

Kostspieliges Spektakel

Dass an einem globalen Sportereignis wie dem America’s Cup nicht mehr Teams dabei sind, hat in erster Linie finanzielle Gründe. Die Langfristigkeit der Kampagnen, die Kosten für den Bau und die Wartung der Hightech-Yachten, Forschung und Entwicklung, die technischen Innovationen, die Basis für diese Kampagne in Barcelona und die Mitarbeitenden verschlingen enorme finanzielle Mittel. Michel Hodara, Co-General Manager von Alinghi Red Bull Racing, sprach im Rahmen eines Mitgliederanlasses von SPONSORING SCHWEIZ bei der Société Nautique de Genève von einem Budget im niedrigen dreistelligen Millionen-Bereich. 

Entsprechend wichtig sind für die Teams die Sponsoren. Im Falle von Alinghi ist Red Bull nicht Sponsor, sondern Mitbesitzer und Partner. Bei der Lancierung der Zusammenarbeit erklärte Alinghi-Gründer Ernesto Bertarelli: «Als wir gemeinsam mit Dietrich Mateschitz über ein Engagement von Red Bull im America’s Cup nachdachten, sagte er: Es entspricht nicht unserer Art, im Sport lediglich als Sponsor aufzutreten. Wir wollen Teil des Teams sein, eine echte Partnerschaft eingehen, junge Athleten fördern und diese zu den Besten in ihrem Bereich entwickeln.» Und so wurde es auch umgesetzt. Red Bull bringt die ganze Erfahrung, Energie und Stärke in der Entwicklung von Hochleistungsteams ein, Alinghi die Erfahrung im Segeln und im Gewinnen des America’s Cup.

UBS ist wieder an Deck

Dennoch sind die Teams stark auf Sponsoren angewiesen, um die enormen finanziellen Anforderungen zu erfüllen. Zu den aktuell 13 Partnern und Sponsoren gehören bei Alinghi Red Bull Racing die Uhrenmarke Tudor als Hauptpartner sowie UBS und der weltgrösste Kabelhersteller Prysmian als Co-Sponsoren. 

Für die einzig verbliebene Schweizer Grossbank ist es eine Rückkehr zu Alinghi und zum America’s Cup, nachdem sie bereits bei den beiden Titelgewinnen 2003 und 2007 mit an Bord war. Zu den Gründen äusserte sich anlässlich des SPONSORINGSCHWEIZ-Anlasses Adrian Wyss, Brand Activation, Sponsorships & Events bei UBS. Er schätzt die herausragenden Hospitality-Möglichkeiten im Umfeld des America’s Cup und die Chance, ein globales Publikum zu erreichen und gleichzeitig die eigene «Swissness» zu unterstreichen. 

«UFO in der Welt des Sponsorings»

Möglichkeiten dazu gibt es genug. Michel Hodara bezeichnete das Projekt in Genf vor den SPONSORING-SCHWEIZ-Mitgliedern als «UFO in der Welt des Sponsorings». Es handle sich um eine eigentliche Content-Maschine und eine exklusive Marketing- und Experience-Plattform. Wer bei Alinghi Red Bull Racing ins Boot steige, bekomme ein Stück Brand Equity, die geballte Wertigkeit eines Premium-Sport-Events, getragen von zwei der erfolgreichsten Marken aus der Welt des Sports, sagte Hodara. 

Dass die nachhaltige Kraft der Marke Alinghi auch nach über zehn Jahren America’s-Cup-Absenz immer noch wirkt, wurde schnell klar. «Das Interesse war vom ersten Tag unserer Ankündigung an gross», so Hodara. Alinghi Red Bull Racing vermochte viele Partner davon zu überzeugen, dass es um mehr als ein finanzielles Engagement geht. Vielmehr hätten Sponsoren die Chance, einen Anteil an einem einzigartigen Projekt zu übernehmen, erklärte Michel Hodara. Ausserdem vermittle Alinghi Red Bull Racing starke Werte in Bezug auf Leistung, Widerstandsfähigkeit und die Fähigkeit, das Unmögliche möglich zu machen.


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