17.07.2025

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DACH-Verbände legen neue Dialogmarketing- Definition vor – ein Meilenstein für die Branche

«Dialogmarketing steht für die individuelle, orchestrierte, wertstiftende und handlungsauslösende Kommunikation über verschiedene On- und Offline-Kanäle entlang der Customer Journey.» So lautet die neue Branchendefinition der DACH-Verbände. Ein klarer Schritt in die Zukunft des Dialogmarketings!
SDV: DACH-Verbände legen neue Dialogmarketing- Definition vor – ein Meilenstein für die Branche

Drei Verbände – eine Definition – wissenschaftlich begleitet
Die Dialogmarketing-Verbände aus Deutschland (DDV), Österreich (DMVÖ) und der Schweiz (SDV) haben sich auf eine gemeinsame, zukunftsorientierte Definition des Dialogmarketings verständigt. Sie trägt der zunehmenden Relevanz datenbasierter, vernetzter und aktivierender Kundenkommunikation Rechnung.
Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt von Prof. Dr. Ralf T. Kreutzer, Professor für Marketing a. D. in Berlin. Er sieht darin einen Meilenstein: «Die neue Definition verbindet aktuelle technologische Entwicklungen – von künstlicher Intelligenz über Automation bis hin zu datengetriebener Personalisierung – mit einer klaren Ausrichtung auf Wirkung und Kundennutzen. Sie ist strategisch tragfähig und zugleich operativ anschlussfähig.»

Dialogmarketing – schon lange viel mehr als nur ein Werbebrief 
Mit der neuen Definition positionieren die drei Verbände Dialogmarketing als strategischen Ansatz, der technologische Möglichkeiten, wirtschaftliche Ziele und echte Kundenbeziehungen miteinander vereint. «Wir schaffen damit ein klares Profil für eine Disziplin, die längst über den klassischen Werbebrief hinausgeht. Dialogmarketing ist heute datenbasiert, skalierbar – und wirtschaftlich hochrelevant», betont Martin Nitsche, Präsident des DDV. Die vier Kernprinzipien – Individualisierung, Orchestrierung, Wertstiftung und Handlungsorientierung – markieren einen Perspektivenwechsel. «Diese Definition ist ein Umdenken. Sie bringt auf den Punkt, worum es im Dialogmarketing heute geht: nicht um Lautstärke, sondern um Relevanz, Haltung und Wirkung», so Alexandra Vetrovsky-Brychta, Präsidentin des DMVÖ. Auch Dr. Christian Huldi, Präsident des SDV, unterstreicht den grenzübergreifenden Anspruch: «Uns war wichtig, eine Definition zu schaffen, die nicht nur theoretisch fundiert ist, sondern sich auch unmittelbar in der Praxis anwenden lässt – über Grenzen und Kanäle hinweg.»


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