03.10.2021

Ueli Maurer

Der Rücktritt fand doch nicht statt

Letzte Woche vermeldete die Aargauer Zeitung einen möglichen Rücktritt des Finanzministers. Der Tages-Anzeiger stellte potenzielle Nachfolger vor. Passiert ist nichts.
Ueli Maurer: Der Rücktritt fand doch nicht statt
Ist nicht zurückgetreten: Bundesrat Ueli Maurer. (Bild: Keystone/Anthony Anex)

Vergangene Woche war die Aufregung in Bundesbern gross. Die Aargauer Zeitung vermeldete einen möglichen Rücktritt von Finanzminister Ueli Maurer aus dem Bundesrat. Ein Grund: Maurer war am Mittwoch nicht zum traditionellen SVP-Fraktionsausflug erschienen.

Die Meldung verbreitete sich wie ein Schwellfeuer. Der Tages-Anzeiger stellte sogar auf einer ganzen Seite potenzielle Nachfolger vor. In der Folge wurde auch noch über den Rücktritt von Bundesrätin Simonetta Sommaruga spekuliert.



Pointe der Geschichte: Weder Maurer noch Sommaruga traten am Freitag zurück. Die NZZaS vermeldet in der aktuellen Ausgabe den Grund für Maurers Absenz: Er sei stattdessen bei schönstem Herbstwetter Velofahren gegangen. Weder die CH-Media-Zeitungen noch der Tages-Anzeiger gingen anschliessend auf den Nichtrücktritt des Finanzministers am Freitag ein. (ma)


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KOMMENTARE

Patrik Spörri
06.10.2021 10:21 Uhr
Eine absolute Frechheit und Peinlichkeit für ein Verlagshaus dass alles aufkauft was sich deren in den Weg stellt. Vergrössern und Leser gewinnen sieht anders aus. Zuletzt entscheidet der Leser wer seriösen Journalismus betreibt. Für mich sicher nicht CH Media
Peter Strunz
05.10.2021 11:55 Uhr
Ging mir auch so. Dachte die beiden Medienhäuser seien zuverlässiger. Wenn schon spekuliert wird, sollte schon was dran sein. Schwache Leistung!
Rudolf Penzinger
04.10.2021 14:03 Uhr
War der Wunsch der Vater des Gedankens? - Trotzdem: Einen Hasen aufjagen und dann einfach davon laufen lassen... Auch ich habe im Lauf des Tages einige Male umsonst in die CH-Media-Zeitungen geschaut. Sie sind für mich dadurch nicht glaubwürdiger geworden - auch nicht als künftige Subventionsempfänger für "Qualitätsjournalismus"!
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