06.05.2026

CH Media

Fabian Schäfer verlässt die NZZ

Der Leiter der Bundeshausredaktion stösst per 1. September zum Inland-Team von CH Media. Der Grund für seinen Wechsel ist ein offenes Geheimnis.
CH Media: Fabian Schäfer verlässt die NZZ
Er leitet seit 2019 die Bundeshausredaktion der NZZ: Fabian Schäfer. (Bilder: zVg)

CH Media baut seine politische Berichterstattung aus: Per 1. September stossen Fabian Schäfer und Céline Zahno zum Inland-Team der Tageszeitungen und Onlineportale des Medienhauses, teilt dieses am Mittwoch mit.

Fabian Schäfer wechselt nach 16 Jahren Bundeshausberichterstattung von der NZZ zu CH Media, wo er die Bundeshausredaktion seit 2019 geleitet hat. Die Schwerpunkte des 47-Jährigen liegen bei Steuer- und Finanzthemen, der AHV sowie dem EU-Dossier, wie es weiter heisst.

Mit dem Abgang ihres langjährigen Leiters kommt es bei der NZZ-Bundeshausredaktion in kurzer Zeit zu einem weiteren prominenten Wechsel. Anfang April wurde die Anstellung von Dominik Feusi, stellvertretender Chefredaktor des Nebelspalters, angekündigt (persoenlich.com berichtete). Nach Informationen von persoenlich.com ist es im Medienzentrum Bern ein offenes Geheimnis, dass dies der Grund für Schäfers Abgang bei der NZZ ist. Er selber will sich auf Anfrage nicht dazu äussern.  

«Der Entscheid, die NZZ zu verlassen, ist mir schwergefallen, und ich werde meine Kollegen vermissen», sagt Fabian Schäfer. Er freue sich jetzt aber auf die neue Herausforderung und die Kollegen bei CH Media.

Auch Céline Zahno verstärkt die Redaktion

Céline Zahno kommt vom Blick, wo sie seit einem Jahr als Bundeshausjournalistin tätig ist. Die 25-jährige Politikwissenschaftlerin belegte dieses Jahr in der Kategorie «Newcomerin des Jahres» des Branchenmagazins Schweizer Journalist:in den dritten Platz, wie CH Media schreibt. Chefredaktor Patrik Müller sieht in den beiden Neuzugängen eine Stärkung des nationalen Profils von CH Media. (spo)


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KOMMENTARE

susanne Leutenegger Oberholzer
07.05.2026 11:34 Uhr
Diese personellen Wechsel sind ein Grund das NZZ-Abo zu künden. Als langjährige Abonnentin bedaure ich das sehr.
Peter Eberhard
07.05.2026 10:01 Uhr
Nach Schöchli jetzt auch noch Schäfer - herbe Verluste für die Inland-/Wirtschaftsredaktion. Die beiden vertraten klar liberale Standpunkte, aber stets auf differenzierte Weise. Diese Differenziertheit würde ich Dominik Feusi ja gerne attestieren, kann mich aber aufgrund seiner journalistischen Tätigkeit der letzten Jahre nicht dazu durchringen :-).
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