19.11.2009

WEMF

Inserateeinnahmen um ein Viertel eingebrochen

Massive Rückgänge bei Sonntags- und Publikumspresse.

Insgesamt hat die Schweizer Presse im Oktober 143 Millionen Franken mit Inseraten eingenommen. Das entspricht einem Rückgang von 25,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, wie die WEMF AG für Werbemedienforschung am Donnerstag mitteilte. Davon entfallen 14,4 Millionen auf die Stellenanzeigen bei der Tages- und regionalen Wochenpresse, die um satte 39,7 Prozent eingebrochen sind. Die kommerziellen und übrigen Anzeigen sind um 22,5 Prozent auf 113,8 Millionen Franken gesunken.

Die Liegenschaftsanzeigen verzeichneten im Oktober ein Minus von 22,7 Prozent auf 5,8 Millionen Franken und bei den Prospektbeilagen beträgt die Abnahme mit einem Umsatz von 9 Millionen Franken 34,4 Prozent.

Bei Betrachtung der einzelnen Printmediengattungen wird deutlich, dass die Sonntagspresse mit einem Minus von 37,9 Prozent am deutlichsten vor. Dahinter folgen die Publikumspresse mit einem Rückgang von 35,5 Prozent und die Finanz- und Wirtschaftspresse, die 34,1 Prozent weniger einnahm als im Oktober 2008.


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen
Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören