24.01.2010

Gewerbeverband

Kein Verständnis bezüglich SRG-Gebühren für Kleinunternehmen

Firmeninhaber sollen nicht zweimal zur Kasse gebeten werden.

Der Gewerbeverband reagiert auf die angekündigte SRG-Zwangsgebühr. Am Mittwoch wird die Gewerbekammer eine Resolution zur Billag verabschieden. Darin wird die Abschaffung der SRG-Gebühren für Kleinunternehmen gefordert. "Kleinbetriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern sollen von den Gebühren ausgenommen werden", sagte Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Gewerbeverbands, im "Sonntag". Diskutiert werde auch die Forderung, dass jede Person nur einmal zur Kasse gebeten werde. Wer für den privaten TV- und Radioempfang bezahlt, soll als Firmeninhaber nicht zweimal zur Kasse gebeten werden. Weiter will der Gewerbeverband prüfen, die Billag durch eine andere Inkassostelle zu ersetzen, "zum Beispiel durch die Inkassostelle im Finanzdepartement", so Bigler. In der Resolution wird der Gewerbeverband zudem "volle Transparenz bei dein Verwaltungskosten der Billag" fordern.


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